Wildheuerweg (W/C/T3) Hans Gonzenbach

TourengruppeSenioren, Wandern (T1-T3)
Startdatum12.8.20
Enddatum12.8.20
Anmeldeschluss9.8.20
Anmeldenhttps://touren.sac-hoherrohn.ch/tours/view/5d776086-eba0-400b-9747-0182ac120018
Beschreibung

12.8.2020 [Mi] Oberaxen – Eggberge.
max . 8 Teilnehmende Von Flüelen Gruonbach schweben wir mit der 4er-Seilbahn über die Felsklippen nach Oberaxen. Im Restaurant Oberaxen stärken wir uns mit K/G und geniessen die Sicht ins Reusstal und in die Berge. Gleich zu Beginn bewältigen wir den grössten Aufstieg des Tals auf Franzenalp (ca. 1h30, + ca. 500m). Der Weg ist im oberen Teil schmal und verlangt Konzentration. Die Hänge unter dem Rophaien sind steil. Stolpern ist nicht erlaubt! Es ist beeindruckend, was die Wildheuer in diesem steilen Gelände leisten. Oben erwartet uns ein herrlicher Aussichtspunkt (in der Hütte gibt’s auch zu Trinken). Von nun an geht es immer auf schmalen Pfaden, teils mit spannendem Tiefblick, mal auf und ab. Von Zeit zu Zeit geniessen wir die Aussicht – aber entweder «laufe oder luege». Die Planggen sind steil. Nach einer Stunde sind wir in Unter Hüttenberg. Von nun wandern wir auf weniger anspruchsvollen Pfaden zur Bergstation Eggberge. Wenn die Zeit reicht, löschen wir dort noch unseren Durst. Mit der Seilbahn 15:00 ins Tal sind wir um 17:17 in Wädenswil, sonst wird es 1h später.

Die obigen Angaben stammen aus unserem Tourenreservationssystem (climbIT).

Tourenbericht

TeilnehmerInnen
Liselotte Bigler, Marianne Engeli, Ruedi Egger, Peter Hausmann, Werner Honegger, Andreas Isenschmit, René Kuch, Elsbeth Reinhard, José Schildknecht, Christine Wyssling
Verhältnisse
Schönes aber warmes/heisses Wetter, gute Sicht

Mit Klick auf das Bild geht’s zur Bildergalerie…

Ganz zu Beginn der Wanderung stellt sich die Frage: soll ich mein Leben diesem etwas lotterig wirkenden Bähnli anvertrauen? Alle haben sie mit “ja” beantwortet. Und so schweben wir über die Axenfelsen auf nach Oberaxen. Das Panorama belohnt den Mut. Die Aussicht ist grossartig und eine Panorama-Tafel beantwortet alle Fragen zu den Gipfeln. Das Restaurant hat Wirtesonntag und so haben wir Vorsprung auf den Zeitplan und dafür mehr Schatten beim Aufstieg. Auf der Franzenalp gibt’s einen längeren Halt bei schönster Aussicht. Dann wandern wir unter dem Rophaien durch auf die Alp Unter Hüttenboden, wo wir an einem Schattenplatz picknicken. Nach Ankunft in den Eggbergen gibt’s noch einen Schlusstrunk, bevor uns die Seilbahn ins Tal bringt.
Der Weg verlangt Konzentration – immer wieder ist man sehr nahe am Abgrund. Aber bei diesen perfekten Verhältnissen ist der Weg nicht gefährlich. Wir sind fast allein unterwegs und können den Weg richtig geniessen. Ein lohnender Ausflug, da sind sich alle einig.

BerichterstatterIn
Hans Gonzenbach (Text), Marianne Engeli, Peter Hausmann (Bilder)