SS-Tour Grüsch-Danusa 1809 m (SS/B/WT1) René Kuch

TourengruppeSchneeschuhtour, Senioren
Startdatum22.1.20
Enddatum22.1.20
Anmeldeschluss19.1.20
Anmeldenhttps://touren.sac-hoherrohn.ch/tours/view/5d7772f2-c454-45e3-ab4b-018dac120018
Beschreibung

22.1.2020 [Mi] KG im Berghaus Schwänzelegg. Unsere Schneeschuhwanderung führt über das hügelige Hochplateau des Furnerbergs. Wir bewegen uns meistens auf einer Höhe von 1700 bis 1800 m und erleben immer wieder ein neues Panorama. Bevor wir die Rückfahrt starten, kehren wir noch einmal im Berghaus Schwänzelegg zum Schlusstrunk ein.

Die obigen Angaben stammen aus unserem Tourenreservationssystem (climbIT).

Tourenbericht

TeilnehmerInnen
Annemarie Blum, Alex Burri, Vreni Burri, Hans-Rudolf Buser, Christina de Boni, Marianne Engeli, Clara Geel, Agnes Isenschmid, Peter Nef, Gertrud Poletti, Franco Poletti, Liselotte Pouly, Hans Peter Rohrer, José Schildknecht, Maria Senn, Agnes Staub, Peter Staub

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Der Tag beginnt mit dichtem Nebel und endet genauso. In unserem Tourengebiet auf dem Furner Berg gibt es jedoch nur Sonne pur, kein Lüftchen weht und Schnee liegt genügend. Die ersten 1100 Höhenmeter überwinden wir mit der Gondelbahn Grüsch-Danusa. Senioren werden hier Silberfüchse genannt und fahren (nur) am Mittwoch! zum halben Preis.
Nach einer Stärkung im Berghaus Schwänzelegg starten wir unsere Rundtour mitten im Skigebiet auf 1777 m. Der Furner Berg kann als Hochplateau bezeichnet werden, welches teilweise bewaldet und mit kleinen Einschnitten durchzogen ist. Für uns geht es anhaltend bergauf und bergab. Wir bewegen uns während der ganzen Tour auf einer Höhe zwischen 1700 und 1800 Metern.
Je weiter wir uns vom Skigebiet entfernen, umso einsamer sind wir unterwegs. Ein mittelalterliches Paar kreuzt unseren Weg. Sie flott voraus mit Schneeschuhen, aber ohne Stöcke! Er – etwas gestresst hinterher – mit komfortablem Rucksack für zwei, Schneeschuhen und mit Stöcken.
Unser «Gipfelziel» hat keinen Namen, dafür belohnt es uns mit einer tollen Panoramasicht. Den Talboden sehen wir nicht … er liegt unter dem Nebelmeer. Unsere «Mittagsbeiz» ist ein Alpstall. Alle 18 finden einen anständigen Sitzplatz und geniessen neben Mitgebrachtem vor allem die Wintersonne. Der Rückweg verläuft zum grossen Teil auf der gleichen Strecke und nach rund 3 ¾ Stunden Laufzeit kehren wir heute zum zweiten Mal im Berghaus Schwänzelegg ein.
Nach 6 bis 7 Sonnenstunden holt uns in Landquart der Nebel wieder ein. Für einmal bläst hier auf dem Perron nicht der Föhn, sondern eine unangenehme Bise. Doch wir haben viel Sonne getankt und der gut gewärmte Regioexpress führt uns zurück ins nebelverhüllte Wädenswil…

BerichterstatterIn
René Kuch / Fotos Hansruedi Buser