Gorges d’Areuse (W/B/T2) Hans-Rudolf Buser

TourengruppeSenioren, Wandern (T1-T3)
Startdatum2.9.20
Enddatum2.9.20
Anmeldeschluss30.8.20
Anmeldenhttps://touren.sac-hoherrohn.ch/tours/view/5d89c450-c194-420f-8a0c-01ccac120018
Beschreibung

2.9.2020 [Mi] Boudry-Noiraigue

Wir starten in Boudry Gare (kein Kiosk, kein WC). Zuerst geht es der Strasse entlang hinunter zum Abzweiger nach der Gorges d’Areuse. Leider ist das Cafe du Pont dort mittwochs geschlossen. Wir wandern flussaufwärts, die vielen Wasserfälle später immer schön im Blick. Die Wanderung durch die enge und wilde Schlucht ist spektakulär. Es geht immer leicht aufwärts, hin und wieder hat es Treppen, ein paar Mal Asphalt. Die Areuse wird mehrmals über Fussgängerbrücklein überquert.
Um die Mittagszeit erreichen wir das Restaurant de la Truite in Champs-du-Moulin am Fluss. Dort können wir uns verköstigen (truite aux amandes, 34.00). In der Nähe kann man auch picknicken.
Nach der Mittagspause geht es weiter flussaufwärts (leider etwas Hartbelag), wir werden dann aber noch einmal mit einem spektakulärer Wasserfall belohnt. Dann sind wir bald an der Bahnlinie nach Noiraigue. Im Bahnhöflein Noiraigue können wir den Durst löschen und uns allenfalls mit Absinthe eindecken.
Die Wanderung könnte in Champs-du-Moulin etwas abgekürzt werden (Station ca. 15 min vom Restaurant).

Die obigen Angaben stammen aus unserem Tourenreservationssystem (climbIT).

Tourenbericht

TeilnehmerInnen
Bircher Max, Buser Hans-Rudolf, Burri Alex, Egger Ruedi, Engeli Marianne, Graf Verena, Haab Christine, Hörmandinger Irene, Hugentobler Ute, Isenschmid Agnes, Kuch René, Maiwald Ellen, Pouly Liselotte, von Rickenbach Doris, Schreiber Gernot.
Verhältnisse
Teilweise bewölkt mit längeren sonnigen Abschnitten, ideales Wanderwetter.

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Ach, diese Senioren: Kaum im Zug nach Neuenburg, geben sie sich dem stillen Trunke hin, begleitet von Gipfeli und Amaretti …. Und als dann in Boudry endlich alle versammelt sind, auch jene, die im Zug geblieben waren …. kann dank der Engelsgeduld und umsichtigen Planung des Tourenleiters der Weg entlang des Flüsschens unter die Füsse genommen werden. Von wegen Flüsschen – dieser Fluss hat es in sich: Uralte Bäume, Moose, Farne, steile Treppen, verspielte Sonnenflecken an steilen Fels-wänden, diverse Brücken, Gletschertöpfe, tief eingeschnittene Schluchten, flache moosbewachsene Ufer, Vogelgezwitscher, Wasserfälle, Aussichtspunkte, Kleinkraftwerke mit Staustufen. Interessante geologische Schichten und Strukturen lassen an die Zeit der Dinosaurier denken, als die Gegend ein warmes seichtes Meer war (wir sind im Jura)!!! Bald schon erreichen wir das Restaurant de la Truite. NOMEN EST OMEN: Kaum sind die Forellen aufgetischt, umtänzeln uns Wespen und Regentropfen. Gestärkt wandern wir weiter nach Noiraigue, wo wir mit vielen Schülern auf den Regionalzug warten. Hans-Ruedi, vielen Dank für diese überaus lohnende und sehr abwechslungsreiche Wanderung.

BerichterstatterIn
Irene Hörmandinger, Fotos Marianne Engeli