Drei Schwestern / Fürstensteig (W, AW/B/T3 – T4) Nikolaus Büchel

TourengruppeAlpinwandern (T4-T6), Sektion, Senioren, Wandern (T1-T3)
Startdatum3.10.20
Enddatum4.10.20
Anmeldeschluss28.9.20
Anmeldenhttps://touren.sac-hoherrohn.ch/tours/view/5dcae3d7-30a8-400b-9e2a-0275ac120018
Beschreibung

3.10.2020-4.10.2020 [Sa-So] 1.Tag: Aufstieg: Zur Gafadura Hütte 1407m
(am späteren Nachmittag)

2.Tag: Bergwanderung: Sarojasattel 1628m, drei Schwestern
2052m, Garsellakopf 2105m, Kuhgrat 2123m (höchster
Punkt) durch den Fürstensteig nach Silum, Silumerkulm
1539m, Kulm 1433m nach Steg 1303m.

1.Tag: Aufstieg 631m, Abstieg 0m, Gehzeit ca.2 Stunden
2.Tag: Aufstieg 1050m, Abstieg 1176m, Gehzeit ca.6 Stunden

Die obigen Angaben stammen aus unserem Tourenreservationssystem (climbIT).

Tourenbericht

TeilnehmerInnen
Gabi Bachmann, Randy Dürst, Katrin Sträuli-Schenk, Judith Boller-Widmer, Nicole Feis, Dirk Feis, Louis Feis (jun.), Werner Sailer
Verhältnisse
Ausgezeichnete Bergwander-Bedingungen mit Südstaulage, speziell auf den Gipfeln, bliess der Föhn kalt und stürmisch.
Eindrücke
Bildimpressionen von der Bergwanderung

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Bereits um 6.40 h bei noch Dunkelheit, versammelten wir uns in Schaan auf dem Parkplatz. Mit dem Postauto erreichten wir nach zweimaligem Umsteigen Gaflei Klinik. Hier konnten wir Kaffee oder andere Getränke bestellen, die uns auf der Terrasse serviert wurden. Dann um 8.15 h begann unsere Wanderung. Nikolaus führte uns in Einerkolonne auf einem schmalen aber noch nicht allzu steilen Waldweg bergwärts. Via Fürstensteig, Alpspitz bewegten wir uns gleichmässig in angenehmem Wandertempo zum Gafleisattel, Kuhgrad zum Garsellakopf, mit 2105 m höchsten Punkt auf unserer Tour. Während der Wanderung konnten wir tolle Föhnwolken beobachten. Ebenso bot uns eine traumhafte Aussicht ins Rheintal, Schaan, Buchs, Buchsberg, Alpstein ja sogar den Bodensee war ersichtlich. Der Weg war meist gut zu begehen. Schwierige Stücke waren vielfach mit einem Seil auf der Bergseite gesichert. Der vor ein paar Stunden gefallene Schnee war zum grossen Teil, spez. auf dem Pfad wieder weggeschmolzen.
Weiter ging es nun zu den drei netten Schwestern. An den Felsformen an, könnte man meinen man sei in den Dolomiten. Diese eindrücklichen 3 Spitzen wirken mystisch und bleiben in Erinnerung. Vom Süden gesehen, bestiegen wir die ersten 2 Felsmocken, den 3. liessen wir östlich stehen. Hier wären gute Kletterkünste für die Besteigung erforderlich.
Nun ging es durch ein wildes Buschwerk gute 300 hm abwärts. Durch den weggetauten Schnee vom Morgen war der Schattenhang feucht und glischig. Man musste sich bei jedem Schritt konzentrieren damit man nicht ausrutscht. Unten auf der flacheren Wiese gab es dann eine Rast zur Erholung und etwas aus dem Rucksack. Gestärkt folgte der Abstieg (ca. 300 hm) durch den Wald vom Sarojasattel zur Gafadurahütte. Auf der Terrasse bei schönstem Wetter haben wir unseren Durst gelöscht. Das Hüttenpersonal hatte an diesem Tag «Ausdrinkete» und war dadurch etwas gestresst. Nun unternahmen wir den letzten Fussmarsch via Waldstrasse und Abkürzungen nach Sägeböchel. Unser ortserfahrener, kompetenter Tourenleiter, Nikolaus hat hier einen Bus samt Fahrer organisiert, der uns alle wieder zu unserem Parkplatz nach Schaan fuhr. Im Namen aller Teilnehmer einen herzlichen Danke für die perfekt organisierte Führung und die vielen interessanten Hinweise und Erklärungen auf der Tour und vielleicht auf ein baldiges Wiedersehen ein anderes Mal.

BerichterstatterIn
Werner Sailer, Schönenberg ZH