| Tourengruppe/-Typ | Senioren, Tourengruppen-Parent, Wandern (T1-T3) |
| Startdatum | 2024-06-16 |
| Enddatum | 2024-06-22 |
| Anmeldeschluss | 2024-06-09 |
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| Beschreibung | 16.6.2024 – 22.6.2024 [So-Sa] Die SAC Senioren fahren im Juni ins Stubaital im Tirol.
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Sonntag 16. Juni
Die Anreise zur Wanderwoche im Stubaital klappte bestens. Über Sargans – Feldkirch – Arlberg mit dem Zug nach Innsbruck, und von dort per Bus nach Neustift. Rolf führte die quirlige Reisegruppe, und in Innsbruck wurden wir liebenswürdigerweise auch noch von Roger und Margrit empfangen.
Wir bezogen unsere schönen Zimmer im tollen und ideal gelegenen Sporthotel Neustift und genossen zuerst mal die Jause, bevor wir auf Informationstour durchs Dorf gingen und am Abend ein feines Menu à ralonge genossen.
Wir waren gespannt auf die Wanderwoche in der Stubaier Bergwelt, der Anfang war vielversprechend!
Montag 17. Juni
Wanderung Bergstation Elferbahn – Panoramaweg Pinnistal - Naturschauplatz Gratzengrübl
– Elferhütte
+/- 430hm, 7km, 2.45 Std.
Die Talstation der Elferbahn ist nur wenige Meter vom Hotel entfernt, und so sind wir mit der Gondelbahn rasch auf 1812m Höhe. Als erstes faszinierte uns der Startplatz der Gleitschirmflieger, emsiges Treiben im Eldorado. Kurz nachher zog eine imposante Konstruktion unsere Aufmerksamkeit auf sich: eine Sonnenuhr, aus Lärchenholz, Innendurchmesser 8m, «die grösste begehbare Äquatorialsonnenuhr des Alpenraums» war zu lesen.
Ein wunderschöner Wander- und Panoramaweg, gesäumt von Blumen, Lärchen und später Bergföhren führte uns dann höherwärts zum Naturschauplatz Gratzengrübl im Pinnistal.
Über uns das Kristallin Gestein mit den Kalktürmen des Elfer 2'505m und einer tollen Sicht in die imposante, nahe Bergwelt.
Auf dem Rückweg gab's einen verdienten Halt in der Elferhütte 2080m und nachher Abstieg in Serpentinen zur Elferbahn.
Dienstag, 18. Juni 2024
Nachtessen - die Toureninfos zirkulieren.
a) 'Wilde Wasser Weg 'Grawa Wasserfall): 1534müM, T1, Aufstieg 200m, Zeit 2h
b) 'Neue Regensburger Hütte: 2286müM, T2, Aufstieg 1086m, Zeit 5½h
Der Entscheid fällt mir leicht. Zwar sehen die unteren mindestens 30 Zick-Zack (500Hm) im steilen Wald, als Ost-Hang schon morgens an der Sonne, wenig verlockend aus, aber im Tal, fast zuhinterst, möchte ich auch nicht bleiben beim betr. Wetter besten Tag der Woche und nur für eine Kurz-Tour. Und so steige ich anderntags mit nur 5 fitten Wanderern hinauf, über Stock und Stein. Es ist trotz meist
Schatten schon so warm, dass der Begleiter einer fremden 'Nach-Läuferin' mit plötzlichen Kreislaufproblemen uns um Hilfe ruft. Auf der Falbesoner Ochsenalp wird es auch dank nun einsetzendem Talwind etwas 'gemütlicher', dann aber geht es weiter bergauf im sehr wasserreichen Kessel, stets das Tosen in den Ohren, die Hütte vor den Augen. Nach 3 Stunden stehen wir auf der Kante, bei der noch wenig besuchten, grossen Hütte und blicken in den wunderschönen oberen Kessel, dieser noch fast voll schneebedeckt, wie momentan üblich ab 2200m.
Schon bald geht es wieder los, den gleichen Weg zurück, zur Reduktion der vielen Zick-Zacks teilweise auf der Alpstrasse. Unten angekommen freuen wir uns dann, dass wir nur sehr wenige Minuten auf den Bus warten müssen.
Im Hotel bei der Jause hören wir, dass die 'Gemütliche Gruppe' von ihrer Tour genauso begeistert ist wie wir. Sie wanderten der Ruetz entlang von Ranalt - Ruetz Katarakt - Tschingelair Alm zur Grawa Alm und schwärmen bes. von der wunderschönen Sicht auf den breitesten Wasserfall der Ostalpen mit seinem sehr gesunden Wasser. - 'Ein Aufenthalt an den Stubaier Wasserfällen fördert die Gesundheit nachweislich', siehe https://www.meinbezirk.at/stubai-wipptal/c-lokales/ein-aufenthalt-am-wasserfall-ist-gesund_a4538372 Bravo Tourenleiter! Grad zwei glückliche Wandergruppen danken dir.
Mittwoch, 19.6.2024
Ziel: Franz-Senn-Hütte
Der heutige Tag beschert uns wieder viel Sonnenschein. Mit dem Hüttentaxi
fahren wir bis Seduck. Leider ist die Weiterfahrt in Folge eines schweren
Unwetters gesperrt! Der Weg für die Wanderer ist aber offen und so beginnen
wir die Wanderung mit einem langen Marsch durch das Oberbergtal immer
leicht steigend mal auf Wanderwegen dann wieder auf der Strasse.
Bei der Alp Oberisalm steigt der Weg steil an. Im Zickzack überwinden wir viele
Höhenmeter. Wir erfreuen uns an den blühenden Alpenrosen, tosenden
Wasserfällen, die uns die nötige Kühlung spenden. Als es flacher wird sehen wir
die Hütte auf 2147hm, doch der Weg ist noch lang und steigt zum Schluss
nochmals an. Am Ziel angekommen heisst es Durst löschen, Suppe essen, denn
schon bald müssen wir an den Abstieg denken, ist doch das Taxi auf 16.00
bestellt!
Im Hotel angekommen reicht es noch zur Jause, später wird Sauna gemacht
Geschwommen oder Gesprudelt oder ein Schläfchen gemacht. Beim
Abendessen treffen wir uns alle wieder und geniessen zuerst ein grandioses
Vorspeise- Buffet und excellentes Essen.
Wieder erlebten wir einen wunderschönen Tourentag mit viel Sonnenschein,
kein Regen, genossen die herrliche Bergwelt und Alpenflora und fallen müde
und zufrieden in den erholsamen Schlaf!
Donnerstag 20. Juni 2024
Von der Bushaltestelle aus bewunderten wir zunächst den Grawa Wasserfall. Nach kurzer Strecke dem Fluss entlang nahmen wir den Aufstieg bis zur Sulzenegg (1800m) und weiter zur Sulzenalm unter die Füsse. Während der Trinkpause besuchte uns ein Schaf einer grossen Herde. Der Talkessel wird von 3 Wasserfällen dominiert mit Blick zur Sulzenauhütte. In gemütlichen Serpentinen geht es weiter zur Sulzenauhütte, die wie ein Adlerhorst mit grossartigem Ausblick direkt über einer felsigen Abbruchkante auf einem schönen, ebenen Boden steht. Nach kurzer Rast auf der Hüttenterrasse nahmen wir auf dem gleichen Weg den Abstieg in Angriff. Noch rechtzeitig zur Jause erreichen wir das Hotel mit der feinen Jause.
Freitag, 21. Juni 2024
Die Gruppe Gmuetli will heute doch einige Höhenmeter überwinden und dies bei schwül-heissem Wetter mit Saharastaub. Aber zuerst fahren wir mit der Gondelbahn hoch zur Mittelstation Fronebender Kreuzjochbahn. Auf einem schön angelegten schattigen Weg mit vielen originellen Ruhebänklein erreichen wir die Abendweide und die Schlickeralm mit der Schutzengelkapelle. Nach einer Rast gehen wir hinunter zum Panoramasee. Von hier an wird es happig, eine Grossbaustelle mitten in der Natur.... Eine Oase ist die Galmalp, wo wir kurz einkehren, aber bald wieder aufbrechen wegen aufkommenden Sturms und eventuellen Gewittern. Im Laufschritt geht’s zur Mittelstation. Das Wetter hat sich (scheinbar) beruhigt und so wagen wir die Gondelfahrt aufs Kreuzjoch, es schaukelt beängstigend. Kaum oben werden wir aufgefordert sofort wieder einzusteigen für die Talfahrt bevor der Betrieb eingestellt wird. Die Gruppe Sportlich wandert von der Mittelstation auf einem gut ausgebauten angenehmen Weg 900 Hm aufs Kreuzjoch und kann die herrliche Aussicht geniessen.
Beim gemeinsamen Schlussapéro auf der Hotelterrasse lässt unser Obmann Peter die Woche revuepassieren. Roger hat die Woche super organisiert, alles hat geklappt und dank dem Draht von José zu Petrus war uns auch Wetterglück beschieden. Mit grossem Applaus danken wir Roger und Margrit, dass wir das herrliche Stubaital auf schönen einfacheren und sportlicheren Wanderungen erleben durften. Zum letzten Mal geniessen wir das delikate Gourmetmenu in unserem guten Hotel.
Zu Live-Musik wie anno dazumal lassen die Tanzfreudigen den Abend und die Woche ausklingen.