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Wanderung Jona/Balm – Lützelsee – Stäfa (W/B/T1) Agnes Isenschmid

Tourengruppe/-Typ Senioren, Tourengruppen-Parent, Wandern (T1-T3)
Startdatum 2026-03-11
Enddatum 2026-03-11
Anmeldeschluss 2026-03-08
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Beschreibung

11.3.2026 [Mi] Nach K+G im Café Balm, Stiftung Balm, Jona, starten wir unsere Wanderung leicht ansteigend nach Wolfhausen. Weiter führt der Weg am Rande des Dorfes vorbei durch den Wald und wieder über offene Felder zum Outdoor Gartenbeizli am Lützelsee. Dort kehren wir für den Mittagshalt ein oder geniessen das mitgebrachte Picknick . Wir können dabei die vielen Störche auf dem Feld oder Baum beobachten. Die Wanderung führt weiter dem See entlang nach Lutikon, dann wieder leicht ansteigend weiter durch den Wald zum Aussichtspunkt Risi. Dort machen wir wieder einen grösseren Halt und geniessen die Sicht in die Berge und auf den See. Das letzte Wanderstück führt kurz recht steil hinunter durch das Risitobel zur Schiffs-Station Stäfa Hinreise:
Wädenswil ab 08.31, Pfäffikon ab 08.51 mit S5, Rapperswil ab 9.01 mit Bus 994 nach Jona, Wohnheim Balm, Ankunft. 9.14
Rückreise: Stäfa Schiffsstation 15.44, evtl. 1 Stunde später.

Wanderung: 254 Hm auf, 340 Hm ab, 13 km, Wanderzeit 4 Stunden
antippen:
https://schweizmobil.ch/de/tour/1380360079

Tourenbericht

Teilnehmer:innen
Maiwald Ellen, Margrit Schärer, Christine Haab, Elisabeth Kühne, Verena Graf, Ruth Kostezer, Doris von Rickenbach, Hedy Streuli, Franziska Szalatnay, José Schildknecht, Peter Staub, Max Bircher, Silvia Keller, Anita Christiansen, Ute Hugentobler, Marianne Engeli, Andreas Isenschmid
Verhältnisse
angenehmes Wanderwetter, bewölkt, doch immer wieder auch sonnige Momente

18 SAC Mitglieder treffen sich am Busbahnhof in Rapperswil. Eine erste Steigung wird mit dem Bus bewältigt. In der Stiftung Balm werden wir zu Kaffee und einer grossen Auswahl an Gebäck erwartet. Die Stiftung Balm gestaltet gemeinsam mit und für Menschen mit Beeinträchtigung Zukunftsperspektiven und Lebensräume. Ihr Ziel ist die Verwirklichung einer inklusiven Gesellschaft. Vor dem Start zu unserer Tour Richtung Lützelsee besichtigen wir auch noch einige Angebote der Institution.

Auf abwechslungsreichen Wegen über Wiesen und Wälder erreichen wir den Lützelsee.
Er ist einer der wichtigsten Storchenstandorte der Region. Seit den 1980er‑Jahren brüten hier jedes Jahr zahlreiche Weissstörche, vor allem auf den hohen Eschen im Weiler Hasel. Die umliegenden Feuchtwiesen und Moore bieten ideale Nahrung und machen den See zu einem echten Vogelparadies. Sorgen bereitet jedoch der Zustand der alten Brutbäume, die vom Eschentriebsterben betroffen sind und teilweise ersetzt werden müssen. Trotzdem bleibt der Lützelsee ein eindrucksvoller Ort, um Störche beim Nestbau, Brüten und auf der Futtersuche zu beobachten.
Im Gartenbeizli Haslen durften wir die Gastfreundschaft der Familie Eberhard geniessen und bekamen interessante Informationen über ihren Hofbetrieb und die Weissstorch Kolonie.

Der Abstieg nach Stäfa erfolgt durch das Risitobel ein kleines, wildes Schluchtensystem, das durch seine Wasserfälle, steilen Hänge und die dichte Vegetation eine fast märchenhafte Atmosphäre erzeugt. Der Bach hat sich über Jahrtausende tief in den Molasseuntergrund eingegraben und dabei eindrucksvolle Steinformationen geschaffen: geschichtete Sandsteinwände, glattgeschliffene Felsbecken und natürliche Stufen, über die das Wasser kaskadenartig hinabfällt. Die typischen Molasse-Schichten, kann man im Tobel gut erkennen. Sie zeigen, wie sich Sand, Ton und Kies in der Region vor Millionen von Jahren abgelagert haben.

Pünktlich zur Ankunft des Motorschiffs, das uns zurück nach Wädenswil bringt, erreichen wir den Hafen Stäfa. Das Boot legt ab und die ersten Regentropfen spritzen an die Scheiben des Boots. Eine sehr schöne Tour findet ihren Abschluss am Anleger von Wädenswil.

Berichterstatter:in
Elisabeth Kühne, Fotos Marianne Engeli