| Tourengruppe/-Typ | Alpinwandern (T4-T6), Sektion, Senioren, Tourengruppen-Parent |
| Startdatum | 2024-07-23 |
| Enddatum | 2024-07-24 |
| Anmeldeschluss | 2024-06-30 |
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| Beschreibung |
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Dienstag, 23. Juli 2024
Das Postauto bringt uns nach Campsu 1678 m, ins sonnige Averstal. Der steile Weg führt uns durch den Wald und über Alpweiden bis zum Passo del Scengio (2168m). Da zweigen wir nach links ab, in unwegsames Gelände. Wegspuren fehlen schon bald. Über Grashalden steigen wir in die Höhe bis um P 2426 und geniessen die Aussicht ins Avers und ins Valle di Lei. Zurück beim Pass führt uns ein breiter Weg zum Wärter/Zollhaus und dem Beginn der Staumauer des Lago di Lei. Es bleibt genügend Zeit, um sich im kleinen Museum und auf dem Weg über die lange Staumauer mit Wasserbau und Stromproduktion zu befassen.
Ab dem späteren Nachmittag sitzen wir genüsslich beim Rifugio Baita del Capriolo auf der Alpe del Crot 1961 m in der Sonne und lassen uns von Wirt Valentino und seiner Familie verwöhnen. Das Menü Tipico mundet und der Hauswein sowie der Eigenbrand fliessen reichlich. Valentino hat viel erzählt über sein Leben im Agriturismo und am Ende des Abends waren wir Freunde. Abgerechnet wurde pauschal.
Mittwoch, 24. Juli 2024
Gli Svizzeri wollen zeitig los und liessen sich nicht zu einer späteren Frühstückszeit überreden!!!! Knapp um 6.30 ist das Frühstück bereit und kurz nach 7.00 startet der Autotransport für die Absolvierung des ersten Dittels des Sees. Valention erzählt von all seinen Bauwerken und Projekten. Pünktlich um 7.30 stehen wir beim Wanderweg unterhalb der Alpe Ganda Nera.
Auf dem nur noch selten begangenen Weg müssen ab der Alp Wegspuren und die spärlichen Markierungen gesucht werden. Oft hilft auch ein Steinmännchen, welches von Franco wieder als Wegzeichen neu aufgebaut wird.
Der Berg ist noch wolkenverhangen. Die Sonne zeigt sich erst später. Uns soll es recht sein!!! Bei angenehmen Temperaturen kommen wir in gleichmässigem Tempo flott voran. Nach drei Stunden erreichen wir den ersten Übergang. Vom Passo di Sterla Settentrionale (2830) steigen wir über, teils rutschigem Geröll und teils über Blöcke, hinunter zum alten Zollhaus (P 2788). Einzelne steile Schneefelder umgehen wir.
Nach knapp 4 Stunden stehen wir auf dem zweiten Übergang, dem Passo di Emet 2843 m. Mit einem Teller Pasta vor dem inneren Auge steigen wir hinunter zum Rifugio Bertacchi 2168 m. Hier hat uns die Zivilisation wieder!!! Scharen von Touristi und deretwegen gab es keine Chance, die ersehnte Pasta innert nützlicher Frist zu erhalten!!! Weiter geht’s die letzten 1 1/2 Stunden bis Montespluga 1905 m. Genüsslich kehren wir im Ristorante in Montespluga ein und lassen die zwei Tage nochmals Revue passieren.
Franco du hast uns die Natur, Kultur, die Kulinarik und die Gastfreundschaft deiner lombardischen Heimat gezeigt. Es waren zwei wunderbare Tage an die wir uns noch lange erinnern werden. Danke Franco.
Ergänzend:
- Da die Home-Page in diesem Zeitraum spuckte (Tourenbericht eingeben) handelt sich um die Tour Vom Averstal nach Montespluga vom 23.-24.07.2024