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Tilisunahütte (W/A/T2) Roger Sonder

Tourengruppe/-Typ Senioren, Tourengruppen-Parent, Wandern (T1-T3)
Startdatum 2025-08-06
Enddatum 2025-08-06
Anmeldeschluss 2025-08-03
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Beschreibung

6.8.2025 [Mi] Die Rundtour beginnt bei der Postautoendstation Sagaris am Fusse der Schijenfluh. An Alpweiden vorbei erreicht man schon bald den smaragdgrünen Partnunsee. Eingerahmt von den Kalksteinwänden der Sulzfluh und Schijenfluh führt der Bergweg durch eine imposante Karrenlandschaft hinauf zum Tilisunafürggli, der grünen Grenze zu Österreich.Nach kurzem Abstecher zur Tlilisunahütte, wo wir das Mittagessen einnehmen geht es im sanften Auf und Ab an kleineren Seen und vereinzelten Zollwachthütten vorbei über den Grubenpass und Plasseggenpass. Nach Passieren der Plasseggenhütte führt eine kurze sehr steile Passage im Zickzack bergab. Bald erreichen wir wieder den Startpunkt.
Max. Teilnehmer: 10 Wanderzeit 6 Stunden
Distanz 16 km
Auf/Abstieg: 1080 Hm

Tourenbericht

Teilnehmer:innen
Irene Hörmandinger, Barbara Kern, Maria Senn, Margrit Tobler
Verhältnisse
Schön, kurze Zeit Nebel

Ab ‘Alpenrössli’ (so steht es tatsächlich im Kleinbus) starten wir mit Sonne und blauem Himmel, wenn auch fröstelnd, aber mit munteren Gesprächen, in eine imposante Kalk-Welt. Zu unserer Linken die Sulzflue, geradeaus die Schijenflue, die wir umrunden werden. Doch bald umwabern uns dichte Nebel, die uns komplett die Sicht nehmen. Hie und da ein hoher Tritt oder ein Handgriff, so geht es aufwärts. Kurz vor der Landesgrenze bricht die Sonne durch. Endlich hören wir erste Munggenrufe. Nach nur 2 Std erreichen wir die Tilisunahütte, wo wir mit österreichischen Schmankerln verwöhnt werden, die nicht nur Augen und Gaumen, sondern auch der Brieftasche schmeicheln. Die Rinder hier brüllen in einer gewöhnungsbedürftigen hohen Tonlage (zu wenig Gras, zu viel Kalk??) In stetem Auf und Ab geht es nun über den Gruben- und Plasseggenpass auf über 2300 m um die Schijenflue. Diese Ruhe, diese Weite, diese Sonnenwärme! Die einzigen Geräusche hören wir nur von Munggen, Rindern und Bächlein. Am ‘Alpenrössli’ vorbei wandern wir nach Sagaris, wo scho s Poschti wartet.
Dank der Mittags-Stärkung im Tilisuna haben wir die knapp 1000 Höhenmeter spielend geschafft!

Danke Roger für diese wirklich geglückte Rundtour an der Schweizer Grenze.

Berichterstatter:in
Irene Hörmadinger, Bilder Barbara Kern, Roger Sonder