Tierberg 1989m (S/C/WS) Christian Pittrof

TourengruppeJO (14-22J), Sektion, Skitour
Startdatum25.1.20
Enddatum25.1.20
Anmeldeschluss20.1.20
Anmeldenhttps://touren.sac-hoherrohn.ch/tours/view/5d5fce26-2b48-422a-baf0-014bac120018
Beschreibung

25.1.2020 [Sa] Von Wädenswil leicht erreichbar, in weniger als 50 Minuten sind wir am Obersee! Vom Obersee flach der Strasse entlang zur Stafelbrücke. Weiter auf der Strasse nun ansteigend nach Brunnmettlen und Vorder Ahornen und Hinter Ahornen. Dann etwa entlang des Wanderwegs nach Chammteil und dann weiter über den breiten Hang auf die Schulter bei P1870. Achtung Notfallkonzept: Bitte anmelden mit vollständiger Adresse inkl. Natelnummer sowie Angabe eines Notfallkontakts, ebenfalls mit vollständiger Adresse und Telefonnummer. Darüberhinaus bitte ausgefülltes SAC Notfallblatt in Deckeltasche des Rucksacks (Download: http://www.sachoherrohn.ch/assets/cms/147/notfallblatt-sac_de.pdf) oder Ortovox Emergency Card / Notfallkarte (faltbar, handlich) mitführen (erhältlich beim Tourenchef: rainer.meichtry@bluewin.ch).

Empfohlen für Refresh/Weiterbildung: Eintägiger Winterkurs am 12.1.2019

Die obigen Angaben stammen aus unserem Tourenreservationssystem (climbIT).

Tourenbericht

TeilnehmerInnen
Carla Vanoli, Nicole Feis, Sven Kaspar, Katharina Bachmann, Miriam Egli
Verhältnisse
Harter, windverblasener Schnee, Sonnenschein, kaum Wind

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Schon Anfang Woche hat uns Christian informiert, dass die Tour zum Tierberg wegen Schneemangels nicht durchführbar ist. Er entscheidet sich, nach gründlicher Recherche, die Ersatztour auf den Rosstock (2460m) vom Riemenstalden-Tal aus zu wagen. Hier können wir die Hilfe der Seilbahn in Anspruch nehmen und die Tour auf 1700m beginnen.

Mit zwei Autos fahren wir um 07:45 Uhr beim Güterschuppen los. Kurz nach Schindellegi lichtet sich der stockdicke Nebel. In Rothenthurm steigt Carla zu und macht die Gruppe komplett. Bald tauchen wir wieder hinab ins Nebelmeer über Schwyz, um erst auf den engen Kehren ins Riemenstaldental die graue Suppe hinter uns zu lassen.
Auf dem PP der Chäppeliberg-Spilau Seilbahn(1177m) machen wir uns bereit und fahren in der offenen Viererkabine, die wir zu fünft nutzen über den steilen, bewaldeten Hang in die Höhe (1717m). Der Himmel ist mit dünnen Schleierwolken überzogen, die Nebelgrenze liegt weit unter uns, die gegenüberliegenden Südhänge sind aper.
Wir schnallen die Ski an, lassen die Lidernen-Hütte links liegen und steigen auf hartem Schnee, auf der vielbegangenen Spur, an den Spilauhütten vorbei Richtung Malchbödeli. Die kurze Trinkpause im Schatten lässt uns bald frösteln. Wir setzen den Aufstieg fort, kommen etwas weiter oben an die Sonne und steuern in direkter Linie den Gipfel an.
Vom Skidepot steigen wir zu Fuss über feste Tritte im harten Schnee, über Steine und apere gefrorene Grasbüschel hinauf zum Gipfel. Wir sind hier nicht allein. Auf dem fast windstillen Gipfelplateau löst eine Gruppe die andere ab. Wir gratulieren einander, bestimmen die Namen der umliegenden Gipfel, verweilen zum Essen und geniessen die überwältigende Aussicht. Das Gipfelfoto knipst eine Bekannte von Sven, die er auf den zweiten Blick wiedererkannt hat. Dann steigen wir vorsichtig über den gefrorenen Boden, bei aufkommendem Gegenverkehr, zum Skidepot ab.
Auf hartem, verblasenem Pulverschnee, über pistenähnliche Hänge, durch enge Couloirs und über flache Bödeli findet Christian geübt den optimalen Weg für die Abfahrt.
Die Seilbahn bringt uns nach der abwechslungsreichen Skiabfahrt, inklusive Schanzensprung von Sven, hinab ins Tal, wo wir im Restaurant Kaiserstock den Durst stillen, bevor wir, glücklich über eine gelungene Tour, die Heimfahrt antreten.

Vielen Dank Christian, es war ein toller Tag!

BerichterstatterIn
Katharina Bachmann