Log-in

Schwägalp-Ofenloch- Ennetbühl (W/B/T2) Valerie Osann

Tourengruppe/-Typ Sektion, Senioren, Tourengruppen-Parent, Wandern (T1-T3)
Startdatum 2026-07-29
Enddatum 2026-07-29
Anmeldeschluss 2026-07-26
Anmelden Jetzt anmelden
Beschreibung

29.7.2026 [Mi] Die Tour führt zum Grand Canyon der Ostschweiz. Eine spektakuläre Schlucht und ein grosses Ofenloch. Im Abstieg geniesst man die Aussicht ins Neckertal und Luterental. Es ist eine herrlich frische Wanderung bei heissem Sommerwetter.
Von der Passhöhe Schwägalp führt der Weg über den Chräzerenpass zum Ofenloch. (324Höhenmeter auf und 414 Höhenmeter ab) Weiter geht die Wanderung über den Hinterfallenchopf bis nach Ennetbühl. (370Höhenmeter auf, 700Höhenmeter ab) 5 ¾ Stunden.
https://map.schweizmobil.ch/?lang=de&photos=yes&logo=yes&detours=yes&season=summer&bgLayer=pk&resolution=5.22&E=2737475&N=1234917&trackId=956697381 Zug Wädenswil ab S2 6:42 bis Schwägalp Passhöhe

Tourenbericht

Teilnehmer:innen
Franco R., Werner A., Tom Walker, Doris Schw.
Verhältnisse
sonnig, warm, ideal

Nach einer entspannten Zug- und Postautofahrt und dem einsammeln aller Beteiligten kamen wir auf der Schwägalp an.
Die Wanderung via Ofenloch nach Ennetbühl war einigen nicht bekannt. Das Ofenloch ist das eine Höhle, eine Schlucht oder einfach ein Tobel?
08:30 starteten wir auf der Schwägalp, ohne K und G wohlverstanden (Resti war noch geschlossen). Die Senioren litten am Anfang kurz, bis Valerie das Tempo drosselte, dies nach gutem Zureden. Es war sehr angenehm bei kühlen 20 Grad Richtung Chräzerenpass zu wandern. Trittsicherheit und Konzentration beim Ab- und wieder Aufstieg vom Ofenloch war von Wichtigkeit, man wollte ja nicht abrutschen. Es war also eine Schlucht, spektakulär wies im Büchlein steht und wie auch schon gelesen, der Canyon der Ostschweiz, sehr eindrücklich. Trinkpause und Znüni gabs im tiefsten Punkt der Wanderung, im Canyon da war es sehr angenehm, später würde es ändern. Der Bach wie auch der Wasserfall waren nur ein erbärmliches Rinnsal. Man spürte auch hier die Trockenheit, die momentan herrscht. Nach dem Ofenloch wanderten wir wieder bergwärts. Der Weg führte uns über Alpweiden, vorbei an Rindern, an Alphütten, begleitet von der Sonne, die immer stärker schien. Guter Sonnenschutz, Minimum ein 50-er war wichtig. Der Weg stieg stark an hinauf bis zum Hinterfallenkopf. Es wurde ziemlich viel Energie verbrannt bis zum höchsten Punkt der Wanderung, aber wir wurden belohnt mit einem wunderbaren Ausblick, Richtung Säntis, Churfirsten, Stockberg, Schibenstoll, Leistchamm. An einem schattigen Plätzchen machten wir Mittagsrast, wo viel getrunken und auch etwas verzerrt wurden. Da wir schneller waren als die Marschtabelle angab, reichte es zu einem PowerNap. Plötzlich kam die Idee auf, man könnte doch noch kurz eine Zusatzschlaufe einbauen, so wie zB wenn während einem Jass die Regeln geändert würden; die Idee wurde sofort und vehement im Keime erstickt. Zurück wieder an der Sonne, die erbärmlich runterbrannte, ging es zügig Richtung Ennetbühl. Im Resti wurde dann der grosse Durst gestillt. Vielen Dank dem Spender. Kurz darauf traten wir die Heimreise an. Es war dann beim Umsteigen in Wattwil nicht allen klar, in welchen Zugteil man einsteigen sollte; prompt stieg eine Gruppe im falschen Teil ein, sie mussten sich dann in Uznach kurz umplatzieren, nämlich in den hinteren Teil des Zuges, welcher nach Pfäffikon fuhr.
Alles in allem, es war eine wunderbare, abwechslungsreiche und angenehme Wanderung, mit einer Tourenleiterin die alles immer im Griff hatte – vielen Dank Valerie. Auch die Gruppe hatte super gut zusammen gepasst, vielen Dank auch euch Doris, Tom und Franco, unser Hoffotograf. Ein andermal gerne wieder.

Berichterstatter:in
Werner Arn