Rundwanderung Neckertal – Ofenloch – Hochalp 1520m (AW/C/T4) Jörg Schwarz

TourengruppeAlpinwandern (T4-T6), Sektion, Senioren
Startdatum6.6.20
Enddatum6.6.20
Anmeldeschluss3.6.20
Anmeldenhttps://touren.sac-hoherrohn.ch/tours/view/5d926b9a-e83c-455d-9f40-01e7ac120018
Beschreibung

6.6.2020 [Sa] Fahrt mit PW nach Hemberg zum “Alpstöbli Mistelegg”.
Rundwanderung von ca. 5 Std. dem Necker entlang zum Ofenloch, dem Grand Canyon vom Kanton St. Gallen. Aufstieg zur Hochalp (Rast in der Bergwirtschaft).
Abstieg zurück zur Mistelegg.

Die obigen Angaben stammen aus unserem Tourenreservationssystem (climbIT).

Tourenbericht

TeilnehmerInnen
Gottfried Hiestand, Willi Mende, Röbi Hegglin. Annemarie Cavelti. Silvia Schwarz, Christian Schwarz
Verhältnisse
Besser als der Wetterbericht

Mit Klick auf das Bild geht’s zur Bildergalerie…

Als Tourenleiter war man auf Grund des Wetterberichtes wieder einmal hin und hergerissen, ob man die Tour durchführen soll oder nicht. Nachdem wir nun aber endlich wieder Touren machen dürfen, lassen wir uns von einem eventuellen Regenguss nicht abhalten. Sieben von zwölf ursprünglich angemeldeten Teilnehmern haben sich entschlossen, trotz allem mitzukommen, was sich im Nachhinein als gute Entscheidung herausgestellt hat.

Die Wanderung führte uns ab dem Hof Vordernecker unterhalb Hemberg durchs Neckertal bis zum Ampferenboden auf 1042 m. Einige machten einen kurzen Abstecher im Flusslauf Richtung «Ofenloch». Es folgte ein steiler Aufstieg nach Ober Hirzen. Auf dem Grat angelangt, wurde man belohnt mit einer grandiosen Aussicht auf’s Appenzellerland und den Bodensee. Auch der Gipfel des Säntis wurde für kurze Zeit sichtbar. Weiter ging’s via Oberer Chenner (1395m) zum Berggasthaus Hochalp (1521 m). Die Wirtin hatte auf telefonische Erkundigung hin, ob das Gasthaus wohl offen sei, freundlicherweise extra für uns geöffnet. Mit Schüblig, Käseplatte, Bier und Kafi waren wir die einzigen Gäste, ausser einer Herde weisser Ziegen, die von der Wirtin aber bei der Besteigung der Tische und Bänke nicht gerne gesehen und deshalb rigoros weggejagt wurden. Der Abstieg führte uns via Santmaregg – Sattel zurück zum Auto. Bis auf die letzte halbe Stunde konnten wir die Wanderung ohne Regenschutz machen. Ab und zu zeigte sich sogar die Sonne. Wohl wegen der Wettervorhersage haben wir dieses wunderschöne Gebiet ganz für uns allein geniessen können.

BerichterstatterIn
Jörg und Silvia Schwarz