| Tourengruppe/-Typ | Sektion, Skitour, Tourengruppen-Parent, Tourenleitende |
| Startdatum | 2026-04-30 |
| Enddatum | 2026-05-04 |
| Anmeldeschluss | 2026-03-01 |
| Anmelden | Jetzt anmelden |
| Beschreibung | 30.4.2026 – 4.5.2026 [Do-Mo] Grossartiges Gebiet, dass eine Vielzahl anspruchsvoller Skitouren in hochalpiner Landschaft bietet. Welche Touren wir machen, entscheiden wir vor Ort gemäss Verhältnissen.
|
Mit Klick auf das Bild geht’s zur Bildergalerie…
Am Donnerstag, 30. April 2026, ist es endlich so weit: Wir reisen ins Wallis für unser verlängertes Tourenwochenende auf der Oberaletschhütte. Am Freitagmorgen nehmen wir die erste Bahn hinauf zur Belalp. Zu Beginn sind die Skier aufgebunden. Auf dem Gletscher suchen wir uns den Weg bis zum Hüttenskidepot. Von dort wartet noch ein anspruchsvoller Aufstieg zur Hütte auf uns – ein Abschnitt, den wir während des Aufenthalts täglich bewältigen (immerhin mit dem Vorteil, dass wir die Skier unten stehen lassen können 😊).
Da sich das Wetter für Sonntag und Montag verschlechtern soll, entscheiden wir uns, die Besteigung des Aletschhorns auf Samstag vorzuziehen. Um 03:10 Uhr ist Tagwache, und um 04:15 Uhr gehen wir los. Die Tour zieht sich ordentlich in die Länge. Auf dem Gletscher beschliessen wir, der Originalroute zu folgen, und ziehen die Steigeisen an – diese bleiben bis zu unserer Rückkehr ins Skidepot an den Füssen.
Der Grat bietet eine wunderschöne Kraxlerei, und nach 8,5 Stunden erreichen wir den Gipfel des Aletschhorn (4194 m ü. M.). Bei unglaublicher Aussicht geniessen wir den Moment: die Weite, die Ruhe und die majestätische Bergwelt rund um uns.
Auch der Abstieg erweist sich als ebenso spannend wie der Aufstieg. Ab dem Skidepot erwartet uns eine herrliche Sulzabfahrt mit einigen interessanten Passagen bis zurück zum Hüttenskidepot, wo wir erneut den Aufstieg zur Hütte in Angriff nehmen. Nach insgesamt 1950 Höhenmetern im Auf- und Abstieg erreichen wir nach rund 13 Stunden wieder die Hütte. Dankbar löschen wir unseren Durst und beginnen, unsere rund 4000 verbrannten Kilokalorien wieder aufzufüllen – mit ausgezeichnetem Kuchen, den es auf dieser Hütte gibt.
Aufgrund des Wetterumschwungs entscheiden wir uns, die Tour bereits am Sonntag abzuschliessen. Für einen schönen Abschluss steigen wir noch bis zum Gredetschjoch (3502 m ü. M.) auf. Auch hier stellt uns der Gletscher vor Herausforderungen, und wir bewältigen das steile Stück mit Steigeisen. Am Joch angekommen, seilen wir uns dreimal ab, bis wir den Gredetschgletscher erreichen.
Die anschliessende Abfahrt führt uns erneut durch schöne Sulz hinunter ins immer aperer werdende Tal. Mit etwas Planung schaffen wir es tatsächlich bis auf den Talboden. Danach geht es weiter mit Anschieben, Skaten, Skier abziehen und schliesslich zu Fuss durch den rund einen Kilometer langen Tunnel bis nach Mund. Dort erreichen wir pünktlich den Bus Richtung Brig.
In Brig geniessen wir noch ein feines Nachtessen, bevor wir das schöne Wallis wieder gegen das ebenso schöne Wädenswil eintauschen.
Vielen Dank für die tolle Tour, Christian – es ist immer wieder schön und abenteuerlich, mit dir unterwegs zu sein.
Marleen