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Mutteristock 2294m (S/B/WS) Erika Frick

Tourengruppe/-Typ Sektion, Senioren, Skitour, Tourengruppen-Parent
Startdatum 2026-01-31
Enddatum 2026-01-31
Anmeldeschluss 2026-01-28
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Beschreibung

31.1.2026 [Sa] Von Hinter Bruch (918 m) am südlichen Anfang des Wägitalersees im Bereich des Sommerwegs ruppig und steil südostwärts via Schwantli (1031 m) und Chruter durch den Wald zur Rinderweid (1307 m). Von der Rinderweid nördlich der Lufthütte zum Sommerweg, der am Mutteribergausläufer vorbei südwärts nach Mutteri (1658 m) führt. Weiter in unübersichtlichem Gelände Richtung Südosten an den Rund Chopf (2048 m) heran. Rechts (westlich) auf eine Felsrippe und allmählich gegen Osten ansteigend auf den Grat (Rettungsschlitten, nordöstlich von Torberg). Über eine kurze, leicht ausgesetzte Steilstufe der Kante entlang zum höchsten Punkt.

Tourenbericht

Teilnehmer:innen
Ruedi Sperb Christine Meier Nicole Feiss Carla Vanoli Simona Kaspar Matthias Gantner Paul Gantner Patrick Bienz Joelle Aeschimann
Verhältnisse
gut

Die ersten Autos, die auf dem grossen Parkplatz der Weglosen ihre Runden drehten, waren unsere. So ging es ein bisschen vor acht Uhr los Richtung Twäriberg statt des zuerst geplanten Mutteristocks. Leicht verzuckerte Bäume und gutes Gequatsche über bisherige Skitouren und den SAC begleiteten uns beim dem Gelatsche die Strasse zur Drusberghütte hinauf. Unterwegs waren wir in zwei kleineren Trüpplis mit Erika und Ruedi. Nach kurzem Halt bei der Holzhütte gingen dann die einen rechts rum, die anderen links rum – auf der gleichen Spur waren wir dann aber ganz geschwind wieder. Danach ging es durch die lange Schneise nach oben, wo uns Ruedi eine wunderbare Spur vortrampelte. Frau Holle hatte nämlich über Nacht tatsächlich zwischen 10 und 20 cm Neuschnee hingelegt. Die einen schon routiniert, die anderen noch fleissig bemüht, eine saubere Spitzkehre nach der anderen zu drehen.
Bald erreichten wir das Pässli, wo uns die ersten kitzelnden Sonnenstrahlen im Gesicht und ein unsagbar schöner Blick Richtung Drusberg empfingen. Die letzten Meter zum Gipfel des Twäribergs (2110m) hatten dann etwas wenig Schnee, kombiniert mit rutschigem Untergrund – so montierte eine der beiden Gruppen kurzerhand die Harscheisen.
Während die einen bereits frohen Mutes ihr Sandwich genossen, kamen die zweite Equipe an und konnten gemeinsam bei blauem Himmel und Sonnenschein das wohlverdiente Gipfelsandwich geniessen. Als Bonus packte Erika sogar noch Lindorkügeli für alle aus, bevor wir voller Freude zur Abfahrt ansetzten.
Zuerst war es noch etwas harsch, doch bald konnten wir die schönsten Powderschwünge ziehen – bis zum Waldrand. Erstaunlicherweise hatte es auch im Wald mehr Schnee als erwartet, sodass wir Rennkurven oder dergleichen zwischen den Tännli ziehen konnten. Der guten Abfahrt geschuldet mussten wir danach noch eine Weile rübertäppeln, bis wir wieder auf dem Weg waren und zurück ins Tal frästen.
Zurück auf dem Parkplatz, nun rappelvoll mit Autos voller Pistenskitouristen, standen wir alle mit Pandagrinsen und müden Beinen da – eine rundum gelungene Samstags-Skitour. Nach einem kurzen Abschluss-Nussgipfel und Kaffee im Moni’s Treff trennten sich unsere Wege – bis zur nächsten SAC-Samstagstour.
Danke, Erika, für die tolle Alternative zum Mutteristock. Wir kommen sehr gerne wieder mit dir, Ruedi und allen anderen auf Tour.

Berichterstatter:in
Joelle Aeschimann