Log-in

Muntaluna, 2422m (W/B/T3) Katrin Sträuli

Tourengruppe/-Typ Sektion, Senioren, Tourengruppen-Parent, Wandern (T1-T3)
Startdatum 2026-09-18
Enddatum 2026-09-18
Anmeldeschluss 2026-09-14
Anmelden Jetzt anmelden
Beschreibung

18.9.2026 [Fr] Im unbekannten Taminatal, auf einer wunderbaren Sonnenterrasse, liegt der Vaettnerberg. Vor Vättis fährt uns eine Seilbahn 650m dort hinauf. Gemütlich wandern wir über den Tritt zur Rindersäss. Weiter auf gutem Bergweg, mal flacher mal steiler, hoch zum Gipfel, wo wir uns einer unbeschreiblichen Rundsicht erfreuen. 3h.
Der Abstieg erfolgt auf dem selben Weg. Schlusstrunk im Beizli bei der Bergstation.

Tourenbericht

Teilnehmer:innen
Wilhelm Jürg, Schwarzenbach Doris, Hiestand Gottfried, Isenschmid Andreas, Schwarz Silvia, Zraggen Rolf, Bachmann Gabriele, Boos Yvonne
Verhältnisse
Bedeckter Himmel, Nebel verhangen im Gipfelbereich, Sonnenschein bei Schlusskaffee

Der Wetterbericht zeigte stabile Verhältnisse, auf jeden Fall kein Regen. Mit Bewölkung mussten wir rechnen. Also kein Grund, die Tour nicht unter die Füsse zu nehmen.
Pünktlich trafen sich alle Teilnehmer in Wädenswil auf dem Bahnhof am abgemachten Ort. Zug und Postauto brachten uns geschwinde ins Taminatal ... unsere Leiterin, Katrin, liess ihren Charme spielen und überzeugte den Busfahrer davon, uns an der Strasse, nahe der Vättnerberg Talstation rauszulassen. Hat uns einige Gehminuten erspart. In ca. 15 Minuten Fussmarsch erreichten wir die Talstation. Wir wurden bereits erwartet. In zwei „Portionen“ brachten uns zwei originelle Kabinen in die Höhe ... die Fahrt war atemberaubend schön ... unter uns eine tiefe Schlucht.
Nach Pipipause und Richten der benötigten Ausrüstung ging's dann los.
Zuerst führte uns ein relativ breiter gut ausgebauter Weg in die Höhe. Auf der Rindersäss stärkten wir uns, denn nun begann der Aufstieg auf schmalen, steilen Weglein, die manchmal auch nur bei gutem Hinsehen sich im steilen Grashang zeigten. Die Stimmung war mystisch ... Waschküchenatmosphäre, Wolkenschwaden „schwammen“ am Himmel herum. Auf dem Bergkamm
erreichten wir dann den Gipfel. Juhuii ... Vesper ... Zufriedenheit über den erreichten Gipfel ... die Phantasie, wie die Aussicht sich wohl präsentieren würde ohne die Wolken und den Nebel, liessen uns träumen. Zwar hatten wir keine klare Fernsicht, aber vereinzelte und ein Rudel Gämsen durften wir im Nebel entdecken. Der Abstieg erfolgte zügig und ohne Probleme. Der eine und die andere stellte sich bereits vor, vor einem sauren Most, einem Kaffee und noch besser, vor einem Coup zu sitzen. Dank einer hübschen Abkürzung beim Abstieg erreichten wir die Seilerhütta bald. Einige beeilten sich, um dort ihren Gluscht zu stillen. Sicher brachten uns die Gondeln runter ins Tal. Auch jetzt machte der Buschauffeur einen Extrastopp für unsere Gruppe.
Schön war's, vielen Dank an Katrin für die Organisation und Durchführung der Tour.
Yvonne Boos

Berichterstatter:in
Yvonne Boos