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Hüttenhock – Cacciabellapass (AW/B/T4 – T5) Hansruedi Bachmann

Tourengruppe/-Typ Alpinwandern (T4-T6), Sektion, Tourengruppen-Parent
Startdatum 2026-06-26
Enddatum 2026-06-27
Anmeldeschluss 2026-05-03
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Beschreibung

26.6.2026 – 27.6.2026 [Fr-Sa] Diese Tour wird im Rahmen des Hüttenhöcks durchgeführt. Sie ist deshalb nur für Personen, welche auch an den Hüttenhöck kommen. Bitte für den Hüttenhöck separat über ClimbIt anmelden.
1. Tag: Anreise mit öV nach Promontogno und Aufstieg in rund fünf Stunden auf dem neuen Hütenweg zur Sciora-Hütte.
2. Tag: Aufstieg zum Cacciabella-Pass über die neue Route (Eisenbügel und Ketten), Abstieg zum Albignasee über die Route gran giro del lago (mit Ketten gesichert) und weiter zur Albignahütte.
Beschränkte Anzahl Teilnehmende, sicherheitshalber nehmen wir Helm, Gstältli und etwas zum uns sichern mit.

Tourenbericht

Teilnehmer:innen
Patrick Bienz, Ariane Faul, Simona Kaspar, Bea Merz, Valerie Osann, Franco Rogantini, Edith Röthlisberger, Philipp Schlatter, Doris Schwarzenbach, Ruedi Sperb
Verhältnisse
heiss, sehr heiss

Es lag nahe, dieses Jahr den Hüttenhock auf der Albignahütte via den neuen Hüttenweg zur Sciorahütte und über den Cacciabellapass zu erreichen. Der Aufstieg von Promontogno zur Sciorahütte ist lang und bei den jetzigen Wetterverhältnissen schweisstreibend. Doch kaum war die erste Hängebrücke erreicht, verflog die Müdigkeit. Die Natels wurden gezückt, die besten Positionen gesucht und alles fotografiert. Dasselbe natürlich auch nochmals bei den drei weiteren Hängebrücken. Der letzte Schlussanstieg auf dem alten Hüttenweg in der brütenden Hitze zehrte dann an den letzten Reserven bevor wir erleichtert und herzlich begrüsst vom neuen Hüttenwartspaar die Sciorahütte erreichten. Ebenfalls begrüsst wurden wir von unserem Hüttenchef Ruedi Sperb, der die Gelegenheit genutzt hatte, noch Arbeiten auf der Hütte zu erledigen und sich uns für die Tour anschliessen wird.
Am Samstag starteten wir gemütlich kurz vor 8 Uhr auf blau-weissem Weg in Richtung Cacciabella-Pass. In zwei Stunden waren wir am Einstieg mit den Ketten und Eisenbügeln. Wir rüsteten uns aus mit Klettergurt, Bandschlingen/Klettersteigset, Handschuhen und Helm. So ging es problemlos weiter mit grossen Stufen und leichter Kletterei bis auf den Pass. Um 11 Uhr erreichten alle mühelos die 940 Hm bis zur Passhöhe, begleitet von einer eindrücklichen Bergkulisse und wunderbarer Blumenpracht. Danach hiess es steile 730 Hm bergab, über Blöcke balancierend, absteigen. Es brauchte einiges an Konzentration und Kraft. Die Sonne heizte kräftig ein und über eine Pause dazwischen waren alle froh. So ging es dann für die einen 3 Stunden abwärts bis zur Albigna-Staumauer. Von dort begaben wir uns auf rot-weissem Wanderweg in ¾ Stunden zur Hütte. Die einen benutzen den kleinen Tümpel unterhalb der Hütte für ein erfrischendes Bad. Die, welche sich noch etwas mehr zutrauten, stiegen auf der Höhe von 2420m direkt zum Stausee ab und umrundeten ihn in südlicher Richtung und erreichten die Albignahütte von der anderen Seite. Pünktlich zum Apéro um 17.30 Uhr waren alle zufrieden für den Hüttenhock bereit.

Berichterstatter:in
Hansruedi Bachmann und Valerie Osann, Fotos Patrick Bienz