| Tourengruppe/-Typ | JO (14-22J), KIBE (10-14J), Klettertour, Tourengruppen-Parent |
| Startdatum | 2026-10-03 |
| Enddatum | 2026-10-11 |
| Anmeldeschluss | 2026-08-31 |
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| Beschreibung | 3.10.2026 – 11.10.2026 [Sa-So] Kletterlager in Sardinien. Die ersten Tage zelten und klettern wir in Ulassai. Einem kleinen Ort mit sehr viele Klettermöglichkeiten. Je nach Wunsch und Wetter wechseln wir dann für die letzten Tage nach Cala Gonone um noch ein paar Tage am Meer zu klettern.
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Für das diesjährige Herbstlager hatten wir uns mal wieder ein südlicheres Ziel gesucht, da es letztes Jahr in Orpierre nachts doch immer recht kalt (um die 0 Grad) wurde. Sardinien war die letzten Jahre immer eine gute Wahl gewesen. Meistens sonnig und das Meer hat in der Regel auch noch eine angenehme Temperatur. Der einzige Nachteil ist der lange Reiseweg.
So fuhren wir am Samstag von Wädenswil nach Genua und von dort mit der Fähre nach Porto Torres. Um Geld zu sparen, haben wir alle auf Deck übernachtet, was bis Mitternacht auch ganz gut funktionierte. Dann kam allerdings ein starker Wind auf, sodass unsere Isomatten fast davon flogen. So quartierten wir uns dann neben der Hüpfburg ein.
Nach einem Frühstück in Porto Torres fuhren wir zum Camping in Lotzorai, wo wir alle Zelte aufbauten und nachmittags gings dann schon das erste Mal an den Fels im "Villagio Gallico" in Baunei. Wir hatten einen Bungalow für die Leiter indem wir kochen konnten mit einem überdachten Essplatz. Ideal für so ein Lager.
Montag und Dienstag kletterten wir in verschiedenen Gebieten rund um Baunei. Für den Mittwoch planten wir eine Mehrseillänge an der Petra Longa. Als wir dort ankamen, waren jedoch schon zig Seilschaften in und unterhalb der Routen, weswegen wir uns entschieden in einen Klettergarten zu wechseln. Yanik fand einen sehr guten Klettergarten in einem Granitgebiet, wo wir tolle Kletterei mit tafoniähnlichen Strukturen erleben konnten.
Am Donnerstag dann, es sollte der heisseste Tag der Woche werden, fuhren wir in die Berge nach Ulassai. Entgegen allen Vorhersagen, regnete es bis mittags, sodass wir erstmal mit langen Gesichtern an der Sportbar warteten. Das Wetter schlug dann zum Glück sehr schnell um und so konnten wir am nahegelegenen "Torre dei Venti" die ersten Routen klettern. Wie der Name schon sagt, blies ein starker Wind und die Routen waren im Nu trocken. Da es doch recht kalt war, wechselten wir noch in den nahegelegenen Klettergarten "Genobida". Dieser Klettergarten ist sehr neu, die Hakenabstände sehr dicht und der Fels scharf. Zum Abendessen gings in eine lokale Pizzeria.
Am Freitag war dann schon der Abreisetag. Nach dem Frühstück fuhren wir nach Cala Gonone, um in der Cala Fuili noch etwas typisches Sardinienfeeling mitzunehmen. Wir kletterten 2h im Gebiet "Thailandia", gingen dann noch Baden und machten uns dann auf den Weg zur Fähre. Als inzwischen erfahrene Aufdeckschläfer organisierten Janik und Damian auch gleich einen idealen Schlafplatz für die ganze Gruppe. Mit wenig Stau gings dann am Samstag zurück nach Wädenswil.
Mein persönliches Fazit zu den Klettergärten:
Die schönsten Klettergebiete befinden sich meiner Meinung nach in Ulassai. Der Fels ist allerdings sehr scharf, also nichts für zarte Hände (Der Kalkstein wird hier kaum speckig, anscheinend hat er einen grösseren Anteil Sand. Zudem kommen stetig neue Gebiete hinzu, derzeit etwa 1300 Routen im Gebiet und mittlerweile ein Campingplatz).
Baunei ist auch ein sehr grosses Klettergebiet mit vielen neuen Sektoren.
Cala Gonone ist leider schon sehr speckig und sehr viel besucht.
Vielen Dank an Yanik und Muriel, die eine Woche ihres Kletterurlaubs mit uns verbracht und uns sehr unterstützt haben. Ein ganz grosses Dankeschön auch an Monika und Jan, die den Hauptteil der Lagerorganisation übernommen haben. Für uns drei wars das letzte Herbstlager. Wir hoffen, dass diese Tradition von der nächsten Generation fortgeführt wird.