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Herbstklettern im Süden TW (K/B/5a) Gunther Karpf

Tourengruppe/-Typ JO (14-22J), KIBE (10-14J), Klettertour, Tourengruppen-Parent
Startdatum 2025-10-04
Enddatum 2025-10-12
Anmeldeschluss 2025-09-04
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Beschreibung

4.10.2025 – 12.10.2025 [Sa-So] Kletterlager im Süden, Region Orpierre. Übernachtung im Zelt, Anfahrt mit dem IWS Bus.
Regelmässiges Klettern in der Fuhr oder an den Galerie Abenden sind Voraussetzung um im Lager Spass zu haben.

Tourenbericht

Teilnehmer:innen
Robin, Annik, Elio, Nino, Silvano, Sara, Alina, Jan, Jonathan, Daria, Janik, Yves TL: Jan Angst, Muriel Schön, ausserdem Monika Angst und Melissa Peine

Samstag morgens treffen wir uns am Bahnhof in Wädi und fahren mit drei Autos (IRS Bus, VW Bus Jan und Meli mit dem PW) nach Orpierre.
Eine Vollsperrung der Autobahn in Frankreich führt dazu, dass wir statt der geplanten 7 Stunden 12 unterwegs sind.
So kommen wir abends um halb sieben in Orpierre an.
Rascher Zeltaufbau und dann Besuch einer Pizzeria.
Wir Leiter haben einen komfortablen Bungalow mit sechs Schlafplätzen und grosser Terrasse.
Die Teilnehmer können in der Nähe zelten.
Orpierre ist eine ehemalige Bergbauregion (Blei und Zinkabbau).
In den umliegenden Felsmassiven kann man überall klettern. Die meisten Routen sind in den mittleren Schwierigkeitsgraden angesiedelt (5b-7b), wobei es auch sehr schwierige Sektoren gibt. Mehrseillängen gibt es in allen Graden.
Die einfachen Sektoren sind schon gut abgeklettert und etwas speckig.
Für unsere Gruppe war es ein ideales Gebiet, kurze Zustiege, Expositionen in Sonne und Schatten.
Die Temperaturen waren in der Nacht ziemlich einstellig. Zum Glück hatte Jan in seinem Bus noch Wärmflaschen, so dass sich abends jeder der wollte, noch etwas Wärme mitnehmen konnte.
Gegessen und gekocht haben wir am Bungalow. Die Terrasse war gross genug für 17 Leute.
Jan hatte einen Menüplan erstellt und schon viele Lebensmittel eingekauft.
Ich habe schon viele Kletterlager mitgeleitet, so gut versorgt wurde ich noch nie!
Ein grosses Dankeschön an Monika und Jan.
Da wir mehrere Leiter waren, war es gut möglich, auf die Bedürfnisse der Teilnehmer einzugehen.
Melissa, Robin und Janik kletterten meist in den schweren Sektoren.
An einem (Ruhe)Tag konnten wir auf verschiedenen Routen MSL klettern.
Muriel war an diesem Tag mit ein paar Jungs auf einem Klettersteig unterwegs.
Daria, die noch nie draussen geklettert ist, konnte sich an das Felsklettern gewöhnen und kletterte Ende der Woche 5b im Nachstieg.
Was mich sehr beeindruckte war der (Nicht)Umgang mit dem Handy. Ich hatte in der Ausschreibung Smartphones und ähnliche Geräte verboten. Trotzdem meldeten sich 12 Teilnehmer an.
Im letzten Lager hatte ich eher negative Erfahrungen mit Handys gemacht, nach dem klettern verschwanden alle in den Zelten und kamen nur noch zum Essen raus. Nachts schliefen sie sehr spät ein.
Diesmal komplett anders. Bis 23.00 Uhr sassen sie auf der Terrasse und machten Spiele, morgens gingen sie vor dem Frühstück joggen. Das Handy war höchstens bei uns Leitern präsent.
Die Rückfahrt verlief dann völlig problemlos. Nach 7,5 Stunden Fahrt kommen wir müde und zufrieden in Wädi an.
Ein herzliches Dankeschön an alle welche diese sehr coole Lager möglich gemacht haben.
Speziell an Monika, Muriel, Melissa, Jan und Robin (Teilnehmer)!

Berichterstatter:in
Gunther Karpf