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Hasenflüeli 2411 m (S/B/WS+) Nikolaus Büchel

Tourengruppe/-Typ Sektion, Senioren, Skitour, Tourengruppen-Parent
Startdatum 2026-03-07
Enddatum 2026-03-07
Anmeldeschluss 2026-02-28
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Beschreibung

7.3.2026 [Sa] Südlich von Rütiwald über Wiesen zu P. 1591 und Engi nach Matten (Parkplatz). Hier über die Brücke zum Dörfjli, wo man einen schönen Blick zum mächtigen Schlangenstein hat. Nun südwärts, erneut über eine Brücke (P. 1661) und östlich vom Wald über die Hänge von Jenazer Gafia zum Säss (1948 m). Weiter Richtung S, westlich vom Haupt (2104 m) und der Ammaflue ansteigend zum Grat, den man zwischen Geisstschuggen (2311 m) und dem Hasenflüeli erreicht (grosser Steinmann, ca. 2320 m). Quelle SAC Tourenportal

Tourenbericht

Teilnehmer:innen
Gaby Bachmann, Peter Spörri, Sam Lessani, Tomas Urbonaitis
Verhältnisse
Wolkenlos, Sicht diesig ( Saharastaub), Mässig (2+) Trockene Lawinen, ganzer Tag SSW über SSO 2200m

Hasenflüeli 2412 m – Alpine Einlage über dem Prättigau
Datum: 7. März 2026 Teilnehmer: 5 Personen (inkl. Tourenleiter) Route: St. Antönien Litzirüti – Säss – Skidepot – Hasenflüeli – Abfahrt wie Aufstieg
Da sich der März bereits von seiner aussergewöhnlich warmen Seite zeigte, läutete der Wecker für uns fünf heute besonders früh. Um die kühlen Morgenstunden zu nutzen und der tageszeitlichen Erwärmung zuvorzukommen, trafen wir uns zeitig in St. Antönien.
Nach dem obligatorischen Ausrüstungscheck und dem Anfellen in Litzirüti starteten wir den Aufstieg Richtung Gafiatal. Die Sonne strahlte bereits von einem wolkenlosen Himmel, doch die Schneedecke war nach der klaren Nacht noch steinhart gefroren. In gemütlichem Tempo und mit dem einen oder anderen Halt arbeiteten wir uns an den Alphütten von Säss vorbei höher. Auch wenn die Unterlage hart wie Stein war, kamen wir mit einer guten Spurwahl zügig voran.
Kurz unterhalb des Gipfelaufbaus erreichten wir den markanten Steinmann und schliesslich das Skidepot. Da der Gipfelgrat des Hasenflüeli eine kurze alpine Einlage erfordert, entschied sich ein Gruppenmitglied, die warme Frühlingssonne beim Depot zu geniessen. Zu viert montierten wir die Steigeisen und stapften die mässig steilen Schneestufen hinauf. Der Übergang in die leichte, felsige Kraxelei war dank der guten Tritte unproblematisch.
Auf dem Gipfel angekommen, wurden wir mit einem fantastischen Panorama belohnt. Nach dem obligatorischen Gipfelfoto für die Clubannalen machten wir uns an den Abstieg. Das Abklettern erwies sich als weniger schwierig als zunächst befürchtet, und so waren wir bald wieder mit unserem «Sonnenanbeter» beim Skidepot vereint.
Nach einer kurzen Stärkung rüsteten wir auf der Abfahrt um. Die Hoffnung auf feinsten Sulz begleitete uns bei den ersten Schwüngen, wurde jedoch jäh enttäuscht: Die Verhältnisse wechselten tückisch zwischen harten, eisigen Passagen und mühsamen Deckel. Fahrgenuss kam auf den harten Schlägen kaum auf, doch die Sicherheit ging vor.
Schliesslich erreichten wir alle wohlbehalten wieder das Auto. Der krönende Abschluss eines gelungenen Tourentages durfte natürlich nicht fehlen: Ein kühles Getränk auf einer sonnigen Terrasse, wo wir die Tour in bester Gesellschaft Revue passieren liessen. Ein herzliches Dankeschön an die tolle Truppe für diesen super Tag im Schnee!

Berichterstatter:in
Tomas Urbonaitis