Log-in

Fuggstock Skigipfel 2250m ab Weissenberge (S/C/L) Caspar Sträuli

Tourengruppe/-Typ Sektion, Senioren, Skitour, Tourengruppen-Parent
Startdatum 2026-03-04
Enddatum 2026-03-04
Anmeldeschluss 2026-02-28
Anmelden Jetzt anmelden
Beschreibung

4.3.2026 [Mi] Anfahrt mit PW nach Matt (GL). Fahrt mit der Seilbahn nach Weissenberge.
Aufstieg mit Ski 1000 Hm bis zum Skidepot. Auf den anspruchsvollen Fussaufstieg auf den Fuggstock verzichten wir. Die Rundsicht auf die Glarner- und Bündner Berge ist auch von hier aus prächtig.
Rückfahrt nach Weissenberge entlang der Aufstiegsroute. Bei idealen Lawinen- und Schneeverhältnissen Direktabfahrt ins Chrauchtal und von da über den Schlittelweg bis nach Matt. Maximale Teilnehmerzahl: 7

Tourenbericht

Teilnehmer:innen
Gabi Bachmann, Valerie Osann, Anja Schnyder, Katrin Sträuli, Simon Trippel, Andreas Walder, Martin Wullschleger
Verhältnisse
Blauer Himmel, Sulzschnee Lawinenstufe 1 (bis 13 Uhr)

Auf dem Bild der Webcam von Weissenbergen liegt weit und breit kein Schnee mehr. Der TL verlässt sich auf die Aussage des Seilbahnangestellten: An den steilen SO-Hängen hinunter ins Krauchtal liegt noch genügend Schnee. Die geplante Tour auf den Fuggstock finde statt.

Ein Tag später, um 7 Uhr bei der Bergstation Weissenberge: alles grün, weit und breit kein Schnee. Mit einer grossen Portion Optimismus schultern wir unsere Skis und steigen dem Skitouren-Track folgend über die grünen Wiesen auf. Dann, nach 25 Minuten liegt unerwartet Schnee. Hart gefroren. Zunächst mit aperen Wiesen durchsetzt, dann kompakt. Wir ziehen die Skis an und fellen los. In der ersten Pause vor einer Alphütte sendet die Sonne ihre ersten Strahlen aus, als hätte dies ein Regisseur präzis so geplant. Zwei Stunden später, nach einem abwechslungsreichen Aufstieg erreichen wir das Skidepot des Fuggstocks. Neugierig werfen wir einen Blick ins tief unter uns liegende Krauchtal. Wauuu! Schnee bis ganz ins Tal hinunter! Der Gipfelaufstieg ist kein Thema, weil steil, gefroren und akut Absturz gefährdet. Wir rasten, geniessen die Aussicht auf die schneebedeckten Glarner Berge und hinunter auf die grünen Wiesen vor Elm. Und wir werweissen, wann der Schnee optimal aufgesulzt sein könnte auf der steilen 1000 Höhenmeter langen Abfahrt ins Krauchtal. Um 5 vor 11 legen wir los. Unter dem makellos blauen Himmel ziehen wir anfänglich zögerlich, dann immer lustvoller unsere Schwünge durch den perfekten Sulz talwärts.

Zufrieden mit unserer Leistung und dankbar für die günstigen Rahmenbedingungen an diesen prächtigen Tag stossen wir an der Sonne vor der Besenbeiz in Matt auf die gelungene Tour an.

Berichterstatter:in
Caspar Sträuli