Burgruinen im Toggenburg (W/B/T2) Hans Peter Rohrer

TourengruppeSenioren, Wandern (T1-T3)
Startdatum13.11.19
Enddatum13.11.19
Anmeldeschluss10.11.19
Anmeldenhttps://touren.sac-hoherrohn.ch/tours/view/5d6cd678-570c-4649-b3fb-0150ac120018
Beschreibung

13.11.2019 [Mi] Wanderung von Lichtensteig zur Burgruine Neu Toggenburg. Abstieg via Schwanden / Wigetshof und weiter zur Burgruine Rüdberg. Wir wechseln anschliessend die Thurseite und steigen zum Bahnhof Bütschwil auf. Durchführung nur bei trockenem Wetter, da viele Wiesenwege.
Anfahrt: Wädenswil mit S8 ab 08.07 / Pfäffikon mit S5 ab 08.22 / Rapperswil mit S6 ab 08.33 /Uznach mit S4 ab 08.48 / Lichtensteig an 09.01
K+G im Café Huber. Anfangs ziemlich steil, aber nicht ausgesetzt. Ab Schwanden leichtes auf und ab bis Endziel Bütschwil.
Kurzwanderer ab Wigetshof mit Postauto Kurs 771 (immer ..35).
Rückfahrt: Bütschwil ab 15.15 oder 15.45 / Wädenswil an 16.17 resp. 16.52 wieder via Rapperswil / Pfäffikon

Die obigen Angaben stammen aus unserem Tourenreservationssystem (climbIT).

Tourenbericht

TeilnehmerInnen
Christine, Marianne, Ruth, Sonja, Tili, Ute und Georg, Hans, Hanspeter, Max, Peter, Ruedi, Willi, Theo

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Das Dilemma jedes Tourenleiters bei unsicheren Wetterprognosen: Soll ich die Wanderung durchführen oder verschieben? Ich habe mich für ersteres entschieden. Aber prompt beginnt es zu regnen, kaum haben wir den Zug verlassen. Bis ins Café Huber ist es nicht weit, aber die Zeit, Lichtensteig anzusehen, nehmen wir uns wetterbedingt nicht. Im Trockenen erzähle ich noch einige Besonderheiten aus der Geschichte des Städtchens Lichtensteig. Inzwischen hat sich der Regen verzogen, die Wolken haben aufgerissen und wir beginnen mit dem zum Teil recht steilen und nassen Aufstieg. Die Ruine Neu Toggenburg zeugt heute noch von deren ehemaliger Grösse. Gleich 3 Burggräben sind noch gut ersichtlich. Der Abstieg erfolgt über einen pfeilgeraden Weg. Dieser diente früher den Bauern, Steine mittels Schlitten von der seit 1468 aufgelassenen Burg ins Tal zu bringen. Muss sehr anstrengend gewesen sein. Wir verzichten auf Picknick, es ist zu kalt und zu nass und nehmen dafür einen Umweg über Oberhelfenschwil in Kauf. Hier im Rössli werden wir sehr freundlich bedient und gut verköstigt. Fröhlich und gesättigt wandern wir nun abwärts bis zur Ruine Rüdberg. Es folgt ein letztes kurzes aber steiles Wegstück runter zur Thur, die hier durch imposante Sandsteinwände ihr Bett gegraben hat. Wir lassen unser vorgesehenes Ziel Bütschwil links liegen und nehmen den bequemeren Weg nach Dietfurt. Schon nach 2 Minuten kommt der Zug, welcher uns zurück bringt. Es hat sich also gelohnt, die Wanderung durchzuführen.

BerichterstatterIn
Hanspeter, Fotos Marianne