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Bikewoche Vinschgau TW (BI/B/S2) Michael Kirsch

TourengruppeBiketour, Sektion
Startdatum15.6.19
Enddatum22.6.19
Anmeldeschluss14.6.19
Anmeldenhttps://touren.sac-hoherrohn.ch/tours/view/5c93df22-8104-49b2-a552-0006ac120019
Beschreibung

15.6.2019-22.6.2019 [Sa-Sa] Sechs Tage Biken im Bikeparadies Vinschgau.

Das Vinschgau hat sich seit beinahe 20 Jahren kontinuierlich zum Bikeparadies entwickelt. Dies nicht zuletzt wegen der Özi-Bikeakademie aus Naturns. Als klassisches Wandergebiet bekannt, haben die Özi-Biker schon früh auf eine Trennung der beiden Sportarten hin gearbeitet. Die berühmten Waalwege (im Wallis als Suonen bekannt) waren schon immer für Biker strikt verboten. Dafür wurden – mit dem Sonnenberg angefangen – Trails extra für Biker erstellt. Zusätzlich wurden nun in den letzten zwei, drei Jahren am Nörderberg die Wanderwege zur gemeinsamen Nutzung aufbereitet und ausgeschildert. So funktioniert das Nebeneinander von Wanderern und Bikern hervorragend.

Wir sind im Hotel Ansitz Schulerhof in Plaus (www.schulerhof.it) untergebracht. Das 4*-Hotel lässt keine Wünsche übrig. Zudem ist Chef Thomas Mitglied der Özi-Bikeakademie und ausgebildeter Wander- und Bikeführer. Der Wellnessbereich verführt zu einem Ruhetag, die ¾-Pension hilft den Bikern am Nachmittag die gröberen Hungerprobleme bis zum Nachtessen zu überbrücken.
Die Biketouren sind normalerweise mit einem steilen Aufstieg auf Asphalt- und/oder Kiesstrassen und anschliessendem Downhill auf Trails bis Schwierigkeit S2, ausnahms- und stellenweise S3 oder Abfahrt über eine Kiesstrasse. Die Tagesleistungen bewegen sich um 1‘200 – 1‘500 Höhenmeter und 35 – 55 km, Sattelzeiten um 5 – 6 Stunden sind üblich. Schieben oder Tragen ist normalerweise nicht notwendig. Auf vielen Touren kann im Restaurant verpflegt werden, an Touren ohne Einkehrmöglichkeit kann vom Hotel ein Lunchpaket mitgenommen werden.

Auf der Hinreise am Samstag, 15.06.2019 werden wir eine kurze Biketour am Reschenpass durchführen (Plamortböden, 26 km / 800 Höhenmeter mit Downhill S2 oder Waldstrasse).
Mögliche Touren für den Rest der Woche:
– Laaser Sonnenberg, 37 km, 1200 Höhenmeter (mit Bahnunterstützung)
– St. Martin Sonnenberg, 52 km, 1250 Höhenmeter, zusätzlich mit Seilbahn ein zweiter Downhill möglich
– Marzoneralm, 41 km, 1300 Höhenmeter
– Bike-Highline Nörderberg, 56 km, 2100 Höhenmeter (mit diversen Abkürzungsmöglichkeiten)
– Vigiljoch, 35 km, 1800 Höhenmeter (mit Seilbahnunterstützung 1000 HM)
– Egger – Meran, 38 km, 1150 Höhenmeter
Die Touren werden bei jeder Witterung durchgeführt, Ziel und Schwierigkeit wird den Verhältnissen entsprechend angepasst.

Ausgebucht!

Die obigen Angaben stammen aus unserem Tourenreservationssystem (climbIT).

Tourenbericht

TeilnehmerInnen
Heinz Günthardt, Christina Kirsch, Marcel Plüss, Nathalie Plüss, René Sunitsch, Simon Trippel, Andreas Walder
Verhältnisse
Sieben Tage Sonnenschein, sehr warm, beste Trailverhältnisse, zwei Mal 10 Minuten Gewitter
Eindrücke
Schöne Ausblicke und traumhafte Trails im Vinschgau

Mit Klick auf das Bild geht’s zur Bildergalerie…

Leider muss Caspar Sträuli kuzfristig absagen und wir sind nur noch 8 Personen. Im Hotel Schulerhof in Plaus sind wir hervorragend untergebracht, die Zimmereinteilung klappt nicht auf Anhieb, aber schlussendlich sind alle mit den Betten-Kombinationen zufrieden.

Samstag, 15.06.2019:
Der Abholservice klappt bestens und wir fahren via Vereina zum Reschenpass. Hier werden die Bikes ausgeladen und eine kurze Tour zu den Plamortböden unternommen. Auf steilen Kiesstrassen erreichen wir die Stieralm und können hier das erste Mal diese Woche die netten Süssigkeiten des Südtirols geniessen. Am Aussichtspunkt ist Fotoshootig angesagt bevor es auf dem anspruchsvollen Bunkertrail zurück zum Auto geht. Einen Sturz ohne gravierende Folgen müssen wir verzeichnen.
16 km, 750 HM, S2.

Sonntag, 16.06.2019:
Heute gilt es in Sachen Aufstieg zum ersten Mal ernst. Wir starten mit den Bikes beim Hotel und fahren direkt hinauf zur Naturnseralm und am Restaurant vorbei (!!!) zum Rauhen Bühel. Vier Kolleginnen und Kollegen lassen sich 500 Höhenmeter shutteln und erreichen das Ziel etwas 45 Minuten vor den Radlern. Gemeinsam fahren wir auf dem 9er-Wanderweg zur Bärenbad-Alm. Bei Strudel, Gulaschsuppe und Kaiserschmarrn sind die Mühen des Aufstiegs und die umgefallenen Bäume schnell vergessen. Am Vigiljoch wir die Kapelle ausgiebig als Fotomotiv genutzt. Die Abfahrt über den Stoanbruchtrail ist wiederum anspruchsvoll und fordert alle. Ab 15 Uhr ist im Hotel das Nachmittagsbuffet geöffnet und zum Weissbier passen Salate, Käse und eine breite Kuchenauswahl. Man muss aufpassen, dass man zum Nachtessen noch etwas hungrig ist!
35 km, 1’600 HM, S2 stellenweise S3.

Montag, 17.06.2019:
Da für die ganze Woche steigende Temperaturen angesagt sind und an Wochentage nicht mit zu viel Verkehr gerechnet werden muss, nehmen wir heute die Sonnenseite unter die Räder. Ein Teil der Gruppe nutzt das Vinschgerbähnli, um nach Kastelbell zu fahren, der Rest nimmt die 13 km auf dem ausgezeichnet angelegten Veloweg unter die Räder. Der sonnenseitige Aufstieg auf Teerstrassen führt uns durch verschiedenen Klimazonen, allen Zonen gemeinsam sind heute die hohen Temperaturen. Trotzdem erreichen alle die Bergstation der Bahn und auf der Restaurant-Terrasse blässt der Wind so kühl, dass bald alle mit Jacken da sitzen. Nach Teigwaren und Kuchen machen wir uns auf den Monte-Sole-Trail zurück zum Ausgangsort. Leider verzeichnen wir einen Sturz mit Schürfwunde am Unterarm und geprellten Rippen. Natürlich geschieht das Unglück nicht in den schweren Trailpassagen, sondern auf der vermeintlich einfachen Kiesstrasse. Mit Wundpflege und Schmerzmitteln geht es trotzdem noch die ganze Woche!
53 km, 1’300 HM, S2.

Dienstag, 18.06.2019:
Heute steht die Highline am Nörderberg auf dem Programm. Es gibt wieder zwei Gruppen. Die Gemütlichen benutzen die Seilbahn nach Aschbach, die Unermüdlichen fahren die 800 Höhemeter mit dem Bike. Gemeinsam geht es zur Mauslochalm. 10 Minuten vor dem Ziel werden wir verregnet und flüchten für die obligatorischen Speisen und Getränke ins Hütten-Innere. Nach der Mittagsrast scheint wieder die Sonne. Trotzdem können wir den geplanten Özitrail nicht befahren, da Holzerarbeiten den Weg versperren. Wir fahren deshalb weiter auf der Highline und nehmen den Lupotrail talwärts. Dieser ist zwar einfacher eingestuft als der Özitrail, trotzdem geniessen alle die schöne Abfahrt auf dem gut angelegten Trail. Zurück zum Hotel geht es wiederum auf dem Veloweg.
49 km, 1’700 HM, S1/S2.

Mittwoch, 19.06.2019: Ruhetag
Wir entscheiden uns für einen aktiven Ruhetag. Bis auf zwei Unermüdliche nutzen heute alle die Aschbach-Seilbahn. Nach nur 100 Höhenmetern Aufstieg fahren wir einen Teil des Staonbruchtrails und nach weiteren 150 Höhenmeter nehmen wir den Jochweg nach Meran. Auf der Promenade ketten wir die Bikes an und alle schlendern durch die Geschäftsstrassen Merans. Ein Bike braucht Spezialpflege, eine Hinterbremse muss entlüftet werden. Das eine oder andere Glace wird auch noch verzehrt. Den langen und harten Aufstieg (250 Höhenmeter auf dem Veloweg!) unterbrechen wir zwei Mal: zuerst bei der Forst-Brauerei und dann noch für den obligatorischen Foto-Stopp.
32 km, 450 Höhenmeter, S2/S3. Whirlpool im Hotel etc.

Donnerstag, 20.06.2019:
Nochmals machen wir uns an der Sonnenseite zu schaffen. Da das Vinschgerbähnli wegen Bauarbeiten nur bis Schlanders fährt, nehmen wir den Bikeshuttle nach Schluderns. Vorbei am Schloss fahren wir hinauf zum Startpunkt des Sunnseiten-Trails. Zuerst geht es entlang eines Waalwegs, zum Glück ist dieser nicht verboten zu befahren. Trotzdem hinterlassen wir einen unzufriedenen Deutschen Wanderer! Im zweiten Teil wird der Trail ordentlich anspruchsvoll, müssen wir doch auch aufwärts auf den Wanderwegen vorwärts kommen. Zudem erschweren umgestürzte Bäume in Serie das flüssige Vorwärtskommen und an einigen Stellen ist zudem Stürzen unzulässig (Schieben angesagt!). Trotzdem kommt es zu zwei Stürzen, zum Glück ohne Folgen. Das Restaurant in Allitz ist nicht über alle Zweifel erhaben, insbesondere führt die servierte Hollunder-Shorle zu einigen Diskussionen. Auch das bleibt zum Glück ohne Folgen (sowohl die Diskussion als auch die Qualität der Shorle). Am Nachmittag brechen wir die Tour in Schlanders ab und fahren in Zweiergrüppli auf dem Veloweg zurück zum Hotel. Ein Zweiergrüppli schafft es nicht trocken, es ist aber nicht das letzte Grüppli.
48.5 km, 1’350 HM, S2 stellenweise S3.

Freitag, 21.06.2019:
Am letzten Tag trenne sich zwei Kollegen von der Gruppe und nehmen einen 2’000-Höhenmeter-Anstieg unter die Räder. Die Übrigen starten in Goldrain mit dem steilen Aufstieg am Nörderberg zum Haslhof. Hier gibt es wieder Kaiserschmarrn, wobei zwei ältere Herren je einem ganzen Schmarrn bestellen. Nachdem die ersten beiden Schmarrn jeweils zum Teilen den anderen vier Personen serviert wurden, bestellen die beiden Herren einen Schmarren ab und werden trotzdem noch mehr als satt! Auf dem bekannten Holy-Hansen-Trail herrscht Hochbetrieb, hier kann man sich auch mit dem Bike-Shuttle hochfahren lassen, was viele Downhiller nutzen. Der Trail ist stellenweise sehr anspruchsvoll, er wurde auf der ganzen Länge für Biker gebaut.
45.5 km, 1’100 HM, S2 stellenweise S3.

Samstag, 22.06.2019:
Zum Aufstehen regnet es in Strömen. Welches Glück hatten wir die ganze Woche über! Die Frühstücks-Kommentare sind alle ähnlich:”Wie werde ich dieses Frühstücksbüffet morgen vermissen!”.

Allen Teilnehmenden herzlichen Dank für die tolle und sehr kammeradschaftliche Woche.

BerichterstatterIn
Michael Kirsch

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Legende


Aufbau der Tourangaben
Startdatum/Enddatum
Tourbezeichnung Zusatzinformation (Tourentyp/Anforderung/­Schwierigkeit) TourenleiterIn

Zusatzinformationen
TW = Tourenwoche
BGF = mit dipl. BergführerIn

Tourentyp und Anforderungen
siehe Tabellen

Schwierigkeit
siehe Schwierigkeitsskalen

TourenleiterIn
siehe TourenleiterInnen

Weitere Informationen
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TourentypBeschreibung
HHochtour
KKlettertour
BOBouldern
KSKlettersteigtour
BIBiketour
WWandern (T1–T3)
AWAlpinwandern (T4–T6)
SSkitour
SBSnowboardtour
SSSchneeschuhtour
LLLanglauf
EEisklettern
AUAusbildung
CLClubanlass

AnforderungBeschreibung
AFür Könner: mit grosser Ausdauer und/oder Erfahrung in unwegsamem Gelände
BFür Fortgeschrittene: mit mittlerer Ausdauer und/oder etwas Erfahrung in unwegsamem Gelände
CFür Beginner und Geniesser

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