| Tourengruppe/-Typ | Sektion, Senioren, Tourengruppen-Parent, Wandern (T1-T3) |
| Startdatum | 2025-06-29 |
| Enddatum | 2025-07-06 |
| Anmeldeschluss | 2025-03-01 |
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| Beschreibung | 29.6.2025 – 6.7.2025 [So-So] Die Bielerhöhe auf 2032 m. eignet sich hervorragend für eine Sommertourenwoche. Erreichbar vom Montafon (Vorarlberg) über die Silvretta Hochalpenstrasse.
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Sonntag: Wir reisen individuell an Via Sargans-Buchs-Feldkirch-Arlberg Pass und treffen uns zum Kaffehalt im Rest. Valluga. Weiter über St. Anton-Pians-Paznauntal-Ischgl-Bielerhöhe auf 2040 m. Da die Silvretta Hochalpenstrasse von der Montafonerseite wegen Murabgang zurzeit gesperrt ist, müssen wir diesen Umweg in Kauf nehmen. Es reicht noch für einen Spaziergang zum Silvrettadorf-Madlenerhaus bis wir im laufenden Nachmittag unsere Zimmer beziehen können. Apero und ein feines Essen runden den Abend ab.
Franco
Montag: Am Morgenessen ertönt eine fröhliches "Happy Birthday" für unser Geburtstagskind Ernst.
Um 8.00 Uhr sind wir zur ersten Wandertour bereit. Es geht direkt vom Hotel steil hinauf über den Bielerkopf und zur Bielerspitze auf 2545 m. Von dort haben wir eine schöne Aussicht auf den Silvretta-Stausee, der aber nur zu 1/3 gefüllt ist. Nach dem Abstieg kehren wir auf der Alp Vermunt ein, wo wir unseren Durst und Hunger löschen. Danach geht es ins Hotel, wo wir uns ausruhen. Nach dem üblichen Apéro freuen wir uns auf das Nachtessen. Beim zu Bett gehen bewundern wir noch einen schönen Regenbogen, der sich über den See und die Berge ausbreitet.
Mäni
Dienstag: Wir starten auf der rechten Seite des Silvretta-Stausee zu unserem heutigen Tagesziel Wiesbadener-Hütte 2443 m. Zuerst dem See entlang, nachher geht es stetig auf einem angenehmen Bergweg aufwärts. Wir haben Einblick ins Klostertal, haben Ausblick auf den Ochsentaler- und Vermuntgletscher. Ein kleines Schneefeld muss noch überquert werden und bald schon sind wir in der Hütte, wo wir eine kurze Trinkpause einlegen. Kaum um die Hüttenecke gebogen flitzt ein sehr gut genährtes Murmeltier vor uns weg. Wir nehmen den ersten steilen Anstieg Richtung Radsattel unter die Füsse, danach gemütlich auf einer Ebene immer etwas rauf und runter bis dann der Schlussanstieg (steile 120 Hm) auf den Radsattel 2652 m. folgt. Wir geniessen unsere Mittagsrast bei angenehmer Temperatur und Sonnenschein, jedoch drohende Gewitterwolken veranlassen uns zum Aufbruch. Ein langer Abstieg erfolgt entlang dem Bieltalbach, am Radsee vorbei, zuerst über steile Platten danach auf dem Bergweg bis zur Bielerhöhe wo das Bier und der Melissen-Cocktail (sehr lecker) lockt
Brigitte
Mittwoch: Start Punkt 8.00 Uhr, wie immer, denn das Wetter ist nach wie vor gewitterhaft und bereits um diese Zeit recht schwül. Anfangs geht es angenehm rauf und runter zur Alp Vermunt. Die Idylle dauert allerdings nicht lange, denn nun wird der Pfad steiler und steiler über hohe Steine, ausgespühlte Bachbette. Immer wieder ertönt ein Grollen von Steinschlag und kleine Staubwölklein steigen in die Luft. Den Weg umgeben hohes Gras und Gestrüpp, und wir müssen uns sehr auf den Pfad konzentrieren. Wir befinden uns gemäss TL in einer „Krätze“, d.h. sehr steil. Wir sind froh nach ca. 1 Stunde schliesslich ein grünes Plateau mit vielen schönen Bergblumen zu erreichen und den Durst zu löschen, rundherum die Gipfel des Silvrettamassivs. Vom Gletscher ist allerdings nicht mehr viel zu sehen. Nun steigen wir weiter über grüne Wiesen, bis eine weitere Steilstufe zur Hütte bezwungen werden muss. Ziemlich durstig und hungrig erreichen alle die Saarbrücker-Hütte. Diese liegt auf 2538 m in der Bergwelt der Litzner-Seehorn-Gruppe im Montafon/Vorarlberg. Von hier hat man einen atemberaubenden Ausblick auf das Silvrettamassiv. Wir haben uns die Rast verdient und werden vom Hütten-Personal herzlich empfangen. Nach dem Geniessen von Suppe, Spätzle etc. und reichlich Flüssigkeit steigen wir gemütlich zum Vermuntstausee ab 1753 m, wo zum Glück der Autobus wartet und uns zurück auf die Bielerhöhe bringt. Ein anstrengender Tag geht zu Ende, und alle sind dank der grossartigen Führung unseres TL mit ihren Leistungen zufrieden.
Lilo
Donnerstag: Heute ist Ruhetag angesagt, wobei eine Gruppe ungeduldig mit den Füssen scharrt, sodass der Tourenleiter einen Plan B aus dem „Schublädli“ zaubert. Die eine Gruppe will mit dem Bus nach Galtür zum Shoppen, derweil sich die „Unruhigen“ Richtung Radschulter aufmachen. Nach kurzer Zeit verlassen wir den Seeweg und biegen auf den Bergweg, der in rassigem Zick-Zack aufwärts führt. Das Wetter (von allen Seiten dunkle Wolken) schlägt in Regen um, sodass wir nach kurzer Pause und Beratung beschliessen nach 3/4 Stunden abzubrechen und umzukehren. Im Hotel sind wir wieder vereint und gehen gemeinsam nach Galtür, wo sich die Gruppe aufteilt. Die eine macht eine ausgedehnte Shoppingtour durch die Sportgeschäfte, die andere besucht das Alpinarium, wo nicht nur das Lawinenunglück Thema ist sondern noch vielmehr über das Tal in Erfahrung gebracht werden kann. Nach diesem Aufenthalt fahren wir mit dem Bus zum „Weiberhimml“ (unterhalt des Zeinisjoch) wo wir Mittagsrast machen, jedoch der auffrischende böige Wind vertreibt uns bald zurück ins Hotel.
Dölf
Freitag: Die 4 Teilnehmer an der Tour auf den «Hennekopf» treffen sich um 7h im Speiseraum zum Frühstück und um 8h zum Aufbruch vor dem Hotel. Rüstig marschieren wir über die Staumauer ins Bieltal hinein und via den «Edmund-Lorenz-Weg» in die Höhe bis zur Verzweigung Hennekopf / Jahmtalhütte. Unterwegs freuen wir uns über das deutlich bessere Wetter als am Vortag und über die wirklich zahlreichen Grasfrösche in allen Grössen und Hautfarben. Die Trinkpause geniessen wir in einer Höhe von ca. 2540 m ü. M. mit Blick auf 5 verschiedenen kleinen Seelein – eines schöner als das andere - ohne zu wissen, dass sich deren Anzahl bis zum Gipfel des Hennekopfs 2704 m. auf 9 vergrössern würde. Prächtige Aussicht und angenehmes Wetter belohnt unseren schweisstreibenden Aufstieg bestens. Die Rückkehr auf dem umgekehrten Weg und die Schlaufe zur Vermuntalpe bei Renate u. Stefan (kimst morgen wieder?) krönt diese Tour und mündet in ein bereits gewohnt leckeres Abendessen im «Hotel Piz Buin», wo wir unsere Erlebnisse und Fotos mit denen der anderen Gruppe austauschen. Ein wirklich rundherum gelungener Tag!
Ruedi
Samstag: Ein Tal fehlt uns noch und zwar das Klostertal. Wie gewohnt starten wir um 08.00 dem rechten Seeufer entlang zum Seende. Über den Klostertalerbach hinauf über blühende Grasmatten durch eine in zahreichen Kehren führende Schotterpiste erreichen wir die Klostertaler Umwelthütte (unbewartet) auf 2366 m. Als Selbstversorgerhütte die per Zufall offen ist, sie ist sehr gut eingerichtet mit Notraum (immer offen) und zusätzlich durch AV Schloss gesicherten Aufenthaltsraum, Küche, Schlafraum für ca. 20 Pers. Franco richtet auf einen Granitstein ein kleines Buffet mit restlichen Provianten ein, Abstieg zum Silvrettahaus auf der Bielerhöhe (Einkehr). Drei Teiln. sollten noch eine Verpflichtung nachgehen und zwar den Abschied bei Renate u. Stefan bei einen feinen Kaffevermunt......... Beim Apero wird Franco verdankt mit einen grosszügigen Present für diese tolle Woche.
Gertrud
Sonntag: In umgekehrter Reihenfolge nehmen wir Abschied von der Bielerhöhe welche uns in Errinerung bleiben wird. Ich bedanke mich bei der Gruppe für das mitmachen, die tolle Kameradschaft und unfallfreie Woche. Zum Schluss noch meinen Spruch: "der Rahm wurde nie sauer"......
Franco