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Alphubel 4206m (H/A/WS) Sarah Wirth

Tourengruppe/-Typ Hochtour, Sektion, Tourengruppen-Parent
Startdatum 2026-07-17
Enddatum 2026-07-18
Anmeldeschluss 2026-06-20
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Beschreibung

17.7.2026 – 18.7.2026 [Fr-Sa] Freitag: Anreise und Bergtaxi von Täsch zur Täschalp/Ottawan, gut 600 Hm von der Täschalp/Ottawan (2075 m) zur Täschhütte (2701 m) in 1:20h.
Samstag: 4:00 Uhr Abmarsch in Richtung Alphubelgletscher, welcher auf ungefähr 3300 m an seinem östlichen Ausläufer betreten wird. Anlegen von Steigeisen, Gurten und anseilen. Weiter geht es zum Alphubeljoch (3771 m). Je nach Verhältnisse Gipfelbesteigung via Eisnase (Steigung 45-50 °). Am kurzen Seil auf einem breiten Firngrat zum „Einstieg“ zur Eisnase, welcher bei ungefähr 4060 m liegt. Über mehrere Kehren zum Gipfel(plateau) des Alphubels (ca. 5 Stunden). Der Abstieg erfolgt voraussichtlich via Alphubeljoch, von dort unschwierig wieder ein bisschen aufwärts zum Feechopf (3888). Überschreitung des Grates vom Feechopf zum Feejoch (3826 m) (ca. 3 Stunden). Ab dem Feejoch Richtung Mittelallalin (3457 m). Runter mit der Seilbahn und Heimfahrt.

Tourenbericht

Teilnehmer:innen
Patrick Bienz, Kurt Fleischmann, Bea Merz
Verhältnisse
Insgesamt gute und trockene Verhältnisse auf der ganzen Tour

Am Freitagnachmittag ging es zu viert mit dem Alpentaxi hinauf zur Täschalp. Nach einer gemütlichen Wanderstunde erreichten wir die Täschhütte, wo wir uns bei einem – für Hüttenverhältnisse – ausgezeichneten Znacht für den kommenden Tourentag stärkten und den Abend in bester Stimmung ausklingen liessen.
Frühmorgendlicher Start um 03.00 von der Hütte. Über gerölliges, Gelände stiegen wir den Steinmännern und Sarah's Track folgend bis etwa auf 3300m auf. Just zum Tagesanbruch wurde die komplette Hochtourenausrüstung montiert.
Über den grösstenteils aperen Alphubelgletscher, der inzwischen von einigen felsigen Passagen unterbrochen wird und stellenweise mit 30–35° aufwartet, arbeiteten wir uns zügig zum Alphubeljoch empor. Dort begrüssten uns die ersten Sonnenstrahlen und eine fantastische Rundumsicht auf die Walliser Viertausender – ein Moment zum Innehalten und Geniessen.
Frisch gestärkt nach kurzer Pause folgten wir dem Firngrat Richtung Eisnase. In meist gutem Trittschnee ging es zügig vorwärts. Wir entschieden uns hier aufgrund der Verhältnisse über den SE-Grat den Gipfel zu erklimmen und nicht wie vorgesehen über die Eisnase. Diese schien uns nicht sehr einladend, da recht aper.
Die Gipfelfreude wurde leider etwas getrübt durch Nebelschwaden und einer kühlen Brise. Nach kurzer Gratulation und dem obligaten Fotoshooting machten wir uns an den Abstieg über die Aufstiegsroute Richtung Feekopf. Der musste ja schliesslich auch noch erklommen werden. Die Schneeverhältnisse auf dem Gletscher wurden durch die fortschreitende Tageszeit ja auch nicht besser. Den Feekopf in abwechslungsreichem 2er Gelände und ohne Steigeisen abzuklettern war eine schöne Abwechslung. Nun folgte noch der letzte Abstieg vom Feejoch runter zur Station Mittelallalin. Bevor wir die Heimreise antraten, durfte in Saas-Fee natürlich ein wohlverdienter Bierhalt nicht fehlen – der perfekte Abschluss einer rundum gelungenen Tour.
Ein herzliches Dankeschön an die tolle Truppe und ganz besonders an Sarah für die souveräne und umsichtige Tourenleitung.
Zwei erlebnisreiche Tage in einer eindrucksvollen Hochgebirgslandschaft liegen hinter uns, die uns noch lange in bester Erinnerung bleiben wird.

Berichterstatter:in
Bea Merz