| Tourengruppe/-Typ | Senioren, Tourengruppen-Parent, Wandern (T1-T3) |
| Startdatum | 2026-09-02 |
| Enddatum | 2026-09-02 |
| Anmeldeschluss | 2026-08-31 |
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| Beschreibung | 2.9.2026 [Mi] Wanderzeit: 4 ½ Std. / 680m Aufstieg, 470m Abstieg
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Bei der Haltestelle «Linthal Kantonsgrenze» an der Klausenstrasse entsteigen wir dem Bus. Für das nächste Restaurant müssten wir 20 Minuten der Strasse entlang gehen, so dass wir auf den Kafi verzichten. Die Wanderung Richtung Alp Friiteren führt uns daher ohne Federlesens sofort steil den Hang hinauf. Trotz meteorischem Herbst fühlt sich der Tag noch spätsommerlich an. Die Wärme und die Feuchtigkeit in der Luft treibt uns den Schweiss aus den Poren. Dankbar für den ersten Trinkhalt auf Usseralp schweifen unsere Blicke immer wieder fasziniert auf das eindrückliche Panorama rund um den Gämsfairenstock und den Tödi.
In gleichmässigen Kehren führt der Aufstieg weiter entlang dem Gross Rinderloch zur Hochebene Unter Friiteren. Wir befinden uns jetzt am Fusse des mächtigen Ortstocks und wandern unter den steil und mächtig emporragenden Felsflanken Richtung Rietstöckli. Es ist Zeit für den Lunch. Während wir die hehre Bergwelt in uns aufsaugen, diskutieren wir hin und her, was wohl der Zweck der vielen Holzkonstruktionen auf der Ebene bedeutet. Nein, es ist nicht Kunst am Berg! Nachträglich recherchiert handelt es sich um Wächtenrechen/Windschirme. Sie verhindern direkt an der Krete das Entstehen von überhängenden Schneewächten, die abbrechen könnten.
Wieder schultern wir unsere Rucksäcke. Es geht vorbei am eindrücklichen «Tüfels-Chilchli», das alle Blicke auf sich zieht. Wer weiss, vielleicht hat vor langer Zeit der Teufel in einem Wutanfall den grossen Felsbrocken mit einer Axt gespalten. Das Resultat respektive wie es heisst wird ihn wohl noch heute ärgern.
Nach einem längeren Marsch durch dichte Vegetation und ein Geröllfeld mit Warntafel erreichen wir das Bergetenseeli. Auch an diesem See ist der Hitzesommer nicht spurlos vorbeigegangen. Er ist nämlich ausgetrocknet, aber immerhin überwachsen mit saftig grünem Gras. Nach abwechslungsreicher Wanderung erreichen wir am späteren Nachmittag die Bergstation Grotzenbühl. Die Terrasse ist leer. Um 16 h schweben wir mit der Luftseilbahn bequem nach Braunwald.
Wir sind alle sehr angetan von der schönen Wanderung, unserer Geselligkeit und der angenehmen Müdigkeit in den Beinen. Danke dem Tourenleiter für den perfekt organisierten Tag!