4 Tage im Sustengebiet TW (H/B/L – WS) Hansruedi Bachmann

TourengruppeHochtour, Sektion
Startdatum18.7.20
Enddatum21.7.20
Anmeldeschluss17.5.20
Anmeldenhttps://touren.sac-hoherrohn.ch/tours/view/5d8f5369-5494-4502-855d-01e6ac120018
Beschreibung

18.7.2020-21.7.2020 [Sa-Di] 1. Tag Anreise mit öV zur Göscheneralp (1782m) und Aufstieg in ca. 3 Std. zur Chelenalphütte (2335).

2. Tag Aufstieg über die Sustenlimi (3077m) auf das Sustenhorn (3502m) und Abstieg zur Tierberglihütte (2797m). Aufstieg ca. 4 Std. und Abstieg ca. 2 Std.

3. Tag Aufstieg von der Tierberglihütte (2797m) über den Westgrat in einfacher aber ausgesetzter Gratkletterei (2. Grad) auf das Gwächtenhorn (3403) und Abstieg zur Tierberglihütte (2797m). Aufstieg ca.4 Std. und Abstieg ca. 2 Std.

4. Tag Aufstieg zum Vorder Tierberg (3090m) und Abstieg entweder nach Steingletscher (1865m) oder über die Tierberglücke und Zwischen Tierbergen und Triftbrücke zur Triftbahn und nach Schwendi (1020m).
(Abstieg wird vor Ort entschieden nach Verhältnissen). Aufstieg 1 1/2 Std. und Abstieg je nach Variante. Die Touren sind im Schwierigkeitsgrad L und WS.

Empfehlung zum Besuch der folgenden Ausbildungskurse:

Abendkurs Sommervorbereitung 11. Juni 2020
Sommerkurs 20./21. Juni 2020

Die obigen Angaben stammen aus unserem Tourenreservationssystem (climbIT).

Tourenbericht

TeilnehmerInnen
Ariane Faul, Valerie Osann, Marianne Rada, Sebastian Steiner, Sarah Wirth
Verhältnisse
gute Verhältnisse

Mit Klick auf das Bild geht’s zur Bildergalerie…

Für die Anreise auf die Göschenenalp starten wir gemütlich erst um 11.10 in Wädenswil. Auf der Alp angekommen stärken wir uns zuerst mit Mittagessen aus dem Rucksack, steigen dann in lockerem Tempo auf die Chelenalphütte (2352m) und geniessen den Ausblick auf die ersten Gletscher.

Am Sonntag starten wir um 6.40 zuerst einmal fast senkrecht steil hinauf und bringen so 600hm hinter uns. Weiter geht es mit Steigeisen und über die Schlüsselstelle auf das Sustenlimi (3077m). Von das aus zügig auf das Sustenhorn (3503). Es ist erst nach 10 Uhr, zu früh für das Mittagessen! Die Gipfelpause geniessen wir mit Znüni bei herrlichster Aussicht- und Fernsicht!
Zur Tierberglihütte (2795m) steigen wir geradewegs ab und erreichen sie um 12.30. Viel Zeit zum Sonnenbaden, Klettern (Eignungstest für den Grat auf das Gwächtenhorn), Flaschenzug üben und ausprobieren.

Am nächsten Morgen MÜSSEN wir bereits um 5 Uhr frühstücken! So wird’s verlangt in der sonst übrigens sehr Corona konformen Hütte…….. So sind wir um halb acht bereits auf dem Mittleren Tierberg (3308m) und geniessen unseren zweiten Gipfel im Sustengebiet im frühen Morgensonnenschein. Dann geht es zurück auf die Route zum Einstieg auf den Westgrat zum Gwächtenhorn (3403m). Den steilen Einstieg schaffen wir problemlos und die Kletterei im 2. Grad über den zum Teil recht ausgesetzten Grat ist traumhaft fantastisch schön. An der Schlüsselstelle müssen wir eine 2er Seilschaft überholen und sind um 10.20 wieder zum Znüni auf dem Gipfel. Mit so schön viel Zeit geniessen wir die Gipfelpause ausgiebig. Beim Abstieg über den Gletscher wird uns wieder einmal warm. Um 12.30 zurück in der Hütte geniessen wir wieder die Sonne (Abends haben doch die einen genug davon bekommen…..) Irgendwann zieht es alle wieder an die Felsen zum Klettern mit Bergschuhen, Abseilen und Sichern üben.

Am Abend wird von der Hüttenwartin der Wetterbericht für Dienstag durchgegeben, leider nicht mehr so toll. Wir dürfen um sieben Uhr frühstücken!
Da alle gut und genug geschlafen haben, sind wir um halb acht abmarschbereit und nehmen trotz der Aussicht verregnet zu werden den Vorder Tierberg (3090m) in Angriff. Eine Stunde später haben wir ihn trocken erreicht und können noch Gipfelfotos machen bevor es leicht zu regnen beginnt. Bis zur Hütte werden wir doch etwas nass, nutzen deshalb den Trockenraum zum Umpacken und stärken uns für den Abstieg nach Steingletscher (1865). Auf der Terrasse können wir zu Mittag essen und um 14.25 geht es mit dem Postauto auf die Heimreise. Schöne Touren in bester Gesellschaft, viel Sonne und Ausblicke auf noch vorhandene Gletscher bleiben uns in Erinnerung.

Herzlichen Dank an Hansruedi für die tolle Organisation und Führung.

BerichterstatterIn
Ariane Faul, Valerie Osann, Marianne Rada, Sebastian Steiner, Sarah Wirth