Chöpfenberg 1896m

Startdatum3.6.21
Enddatum3.6.21

Tourenbericht

TeilnehmerInnen
Solotour
Verhältnisse
Trocken Sonnig

Mit Klick auf das Bild zur Bildergalerie

Vor einem Jahr habe ich von einem Einheimischen über die Chöpfenberg Westroute Kanonenrohr oder Summerigross erhalten.
Nach einer Sage von SAC soll da oben ein Geviert mit aufgesetzten Steinen handeln wo da oben nächtliche Versammlungen abhalten. Dass sich kein Mensch mehr da hinauf getraue. Oft habe ich schon vom Brüschstockbügel zum WestGrat oder Gräte hinüber geschaut. Ob man es da möglich wäre mit den Ski runter zu fahren. Mit dem Bike fuhr ich auf der befestigten Waldstrasse bis zum Ramseli deponierte da mein Bike. Von da peilte ich die Hütte auf P.1543m an. Es ging ziemlich steil durch das Gehölz den Wald rauf. Bald weiter oben bin ich auf Trampelspuren gekommen. Südlich begrenzt durch den Südwestgrat in der Mitte Jäh ca. 30 Meter abfallend zum mittleren Grat schlängelte sich der Weg hinauf. Der Pickel kam schon bald als Sicherung dazu. Sozusagen in gerader Peilrichtung aus Westen traf ich auf eine Erste Weideabschrankung. Originell ein Fensterladen Blau als Durchlass.
Weiter oben waren zwei neuere gepflegt Hüttenbauten anzutreffen. Mit Steingrill und allem drum und dran.
Niemand war auszumachen kein Ungeheuer wie in der Sage.
Etwas weiter die offizielle Hütte welche wohl mal zum Wildheuen da war. Das Stahlkabel vom Heuseil war ziemlich unbrauchbar. Es geht steil die Grasplangen rauf. Jeder Fusstritt muss sitzen dazu Augen auf wo denn die optimale Aufstiegroute ist. Also meine Erkundung zeigte dass eine Abfahrt mit Ski möglich wäre jedoch die Mittlere Runse sich vielleicht besser eignen würde. Da es geschätzt über 40 Grad steil ist könnte eine Skiabfahrt einmalig mit einer Lawine enden. Es hatte im Steilhang noch zwei weitere Barrieren die wohl als Schafzäune dienen. Vom Aufstieg und Aussicht gibt dieser Westaufstieg nichts her. Ich war sozusagen in der Rinne gefangen. Oben angekommen kann man dem Grat folgen zum Aufstieg mit Drahtseil P.1896m. Im Abstieg wählte ich fast die selbe Route traf aber im unteren Abstieg auf eine optimalere einfachere Route.
Die Route welche nicht markiert oder allenfalls von Schafen begannen wird verlangt einiges an Kraft und Orientierungssinn ab.
Unten beim Ramseli angekommen holte ich mein Bike aus dem Gebüsch von da ging es den Wanderweg hoch zu Trepsen Schwarzenegghöchi. Über weite Strecke war fahren wegen von Kühen zermalmten Wanderweg nicht möglich. Mit dieser Halbtagestour hatte ich am Schluss über 20 km und 1800 Höhenmeter zurückgelegt. Das Bike 300 Meter hoch getragen. Der offizielle Aufstieg zum Chöpfenberg ist wesentlich schöner dafür auch mehr Berggänger.
Die Haubitzliroute zu Tierberggrat liegen immer noch Schneerunsen.
Bike und Schuhe voll Schlamm endete eine Unfallfreie Erkundungstour.

BerichterstatterIn
Xaver Keller