| Tourengruppe/-Typ | Klettersteigtour, Sektion, Senioren, Tourengruppen-Parent |
| Startdatum | 2026-07-11 |
| Enddatum | 2026-07-11 |
| Anmeldeschluss | 2026-07-09 |
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| Beschreibung | 11.7.2026 [Sa] K2 – 3. Einer der ersten Klettersteige der Schweiz, erbaut von Soldaten der in Andermatt stationierten Truppe. Üppig gesichert, mit den schwierigsten Stellen gleich zu Beginn an der Einstiegsrippe. Die Ferrata del Diavolo eignet sich gut für Einsteiger.
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Ich gebe es zu: Eigentlich wollte ich mit Froland Löbel und Lanz Frischer (Namen geändert) klettern gehen. Da diese aber keine Zeit hatten und ich unbedingt raus wollte, habe ich nach mehr als 10 Jahren wieder einmal ins Tourenprogramm geschaut.
Siehe da! Ein Klettersteig am Samstag! Da der Anmeldeschluss gerade vorbei war, rasch ein Mail an den Tourenleiter. Wer ich denn sei? Ob ich Klettersteig-Erfahrung habe? Etc., etc… Ein Telefongespräch sei schwierig, weil er sich gerade in den USA aufhalte… Ich wusste nicht, dass Tourenleiter neuerdings direkt vom Flughafen an eine Tour kommen. Also doch alles eintippen, aber ich darf mit!! Juchee und danke!
Gemäss meiner SAC-Erfahrung gings sehr moderat um 7h53 ab Wädi Bhf los.
Die Umsteigezeiten allerdings waren radikal knapp und so hetzten wir in Thalwil, Zug und Arth-Goldau der Tourenleitung hinterher und haben alle Anschlüsse erwischt! Glücklich sassen wir also alle im Zug, bis uns Becky darüber in Kenntnis setzte, dass wir nun ohne Halt bis Bellinzona fahren würden.
Tja, da waren wir alle durch die Aufmerksamkeitsprüfung des Tourenleiters gefallen. Damit das nicht wieder passiert, gab's erstmal für alle einen starken Tessiner Kaffee und ab ging's zurück.
Mit einer Stunde Verspätung, eigentlich wenig für so einen Abstecher, trafen wir am Einstieg Daniel, der, separat aus Zug angereist, gut gelaunt und äusserst geduldig auf uns wartete.
Die Kletterei ging zügig und trotzdem gemütlich voran. Nicht das Tempo, sondern die Aussicht raubten uns den Atem, ein leichter Wind sorgte für angenehme Temperatur und die tolle Gruppe für heitere Gespräche. Ungefährlich war's trotzdem nicht. Vor der zweiten Steilstufe wurde unsere Gruppe von einer Zecke attackiert!
Oben angekommen genossen wir die zweite Brötlipause, bevor wir uns auf den Abstieg zur verdienten Abschluss-Erfrischung im "Bahnhöfli" machten.
Ich freue mich auf den nächsten Klettersteig. Stephan Rauch