| Tourengruppe/-Typ | Schneeschuhtour, Senioren, Tourengruppen-Parent |
| Startdatum | 2025-02-07 |
| Enddatum | 2025-02-10 |
| Anmeldeschluss | 2025-01-20 |
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| Beschreibung | 7.2.2025 – 10.2.2025 [Fr-Mo] Beschreibung
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Freitag, 7. Februar 2025
Eine gut gelaunte Gruppe Senioren findet sich kurz vor 7 Uhr auf dem Bahnhof Wädenswil ein. Nach 3x Umsteigen kommen wir in Zernez an und geniessen die herrliche Fahrt über den Ofenpass nach Val-chava, wo wir im Hotel Central einquartiert sind. Nach K/G steigen wir wieder ins Postauto nach Fuldera Daint zu unserer heutigen Tour, dem „Senda da l’uors“. Bären sehen wir zwar nirgends, offenbar ma-chen diese hier keine Probleme wie andernorts der Wolf… Wir geniessen den Trail in leichtem Auf und Ab, das schöner Wetter, die herrliche Schneelandschaft und die Stille. Der ausssichtsreiche Pfad führt durch lichten Lärchenwald, über Wiesen und dem gurgelnden und sich schlängelnden Rombach ent-lang nach Valchava. Oberhalb des Dorfes stehen mehr als hundert Jahre alte Kalköfen. Sie wurden letztmals 1943 verwendet und 1982 renoviert. Der entstandene Kalk diente der Mörtelherstellung und dem Verputzen von Wänden.
Weiter geht es Richtung Santa Maria. Ein Teil der Guppe steigt hinunter zum Dorf zu Kaffee und Ku-chen. Die Sportlichen beenden den Trail unterhalb Santa Maria und die ganz Fitten wandern dann noch zurück nach Valchava.
Wir beziehen unsere Zimmer und treffen uns zum vom Hotel spendierten Apéro und dem Nachtessen.
Agnes Staub
Samstag, 8. Februar 2025
Zum Frühstück gibt’s keine Maluns. Trotzdem fährt uns der Bus ins Skigebiet Minschuns.
Unter einer dünnen Wolkendecke begeben wir uns auf die viel zitierte Königsstrecke.
Das eintönige tric-trak, tric-trak, der Schneeschuhe durchbricht die winterliche Ruhe.
Steighilfen hochgeklappt und eingerastet, schon wird entlang des steilen Hangs zur Fuorcla Funtauna da S-charl hinauf gehastet.
Danach bergab, Alp Astras ist das Ziel - dort gibt es Pic-nic jedoch nicht zu viel.
Herrje es ist gar schrecklich kalt, deshalb verkürzen wir den wohlverdienten Mittagshalt.
Bergauf geht’s, Richtung Pass da Costainas weiter. Oben angelangt posieren alle für das Gruppenfoto froh und heiter.,
Danach geht’s steil bergab durch tiefen Pulverschnee - zum Glück kein Match - bis ganz hinüber zur Kaffeehütte Alp Champatch.
Tric-trak, tric-trac, teils mit, teils ohne Schneeschuh’ und ohne Müh’ begibt sich die Hauptgruppe auf den Weg nach Lü.
Die verbleibenden fünf steigen auf der Direttissima nach Tschierv hinunter. Kurz vor 16 Uhr erreichen sie das Tagesziel glücklich und munter.
Franco Rogantini
Sonntag, 9. Februar 2025
Nach der anstrengenden Tour vom Samstag konnten wir am Sonntag etwas länger schlafen und das Frühstück entsprechend ausgiebig und entspannt geniessen. Einige von uns wurden zwar schon früh vom Schneepflug aus dem Schlaf geholt.
Gut gestärkt bestiegen wir also um 10.23 das Postauto und fuhren mit Umsteigen in Fuldera dann die kurvenreiche Strasse nach Lü hinauf. Der Name soll sich übrigens vom lateinischen Wort ‘lux’ herleiten, was ‘Licht’ bedeutet. Tagsüber ein Geheimtipp für BotanikerInnen und Pflanzenfreunde, nachts der ideale Ort, um Sterne zu beobachten, wenn das Wetter mitspielt.
Hier auf 1'920 m.ü.M. wurden die Schneeschuhe montiert, und weil es weiterhin leicht schneite die Regenhäute über die Rucksäcke gezogen. Dann setzte sich die farbenfrohe Karawane der Teilnehmenden bergwärts in Bewegung. Auf meist gleichmässig ansteigender Alpstrasse erreichten wir Alp Tabladatsch, 2'242 m.ü.M. Hier wurde Mittagsrast gemacht, vorher aber musste noch ein Holzzaun vor der Hütte überstiegen werden, was nicht allen auf Anhieb gelang.
Schon bald ging es weiter, mal leicht aufwärts, dann wieder runter. Auch einige steile, heikle Stellen waren beim späteren Abstieg dabei. Bei Bedarf war aber immer jemand zur Hilfestellung parat. Beim Bergrestaurant Terza (1'840 m.ü.M, öffnet wieder ab Mai) erreichten wir unser Tagesziel.
Kurz nach der Ankunft war auch schon der von der Tourenleitung organisierte Kleinbus zum Einsteigen hier. Das Fahrzeug war mit Schneeketten ausgerüstet und der Chauffeur, Roman, ein Einheimischer, machte einen vertrauenswürdigen Eindruck, so dass niemand Bedenken hatte zum Mitfahren. Solange Schnee auf dem schmalen Strässchen lag, fuhr Roman ganz langsam. Später war der Weg dann aper und die Schneeketten konnten entfernt werden. Kaffee und Kuchen war nun im Hotel angesagt, weil wir unterwegs heute keine Möglichkeit dazu hatten.
Und schon stand unser Schlussabend an. Wie üblich wurde mit einem Apéro gestartet, dann gab es wieder ein vier Gang Menu und danach einen Verdauungsschnaps, spendiert vom neuen Hotelier Andreas.
Es folgten Würdigungen und Verdankungen, so. z.B. an die Aspirantin und den Aspiranten, welche am heutigen Tag nicht nur als ‘Taktgeber’ zuständig waren, sondern wegen des anhaltenden Schneefalls auch als Spurstampfer sehr geschätzt wurden. Ein spezieller Dank ging an den Tourenleiter Hamy für die Organisation und die umsichtige Routenwahl. Wetterbedingt war das, wie schon im letzten Jahr im Münstertal, nicht ganz einfach.
Acht Jass-Begeisterte, d.h. zwei Schieberpartien, haben den Abend dann beim gemeinsamen Kartenspiel in angenehmer Runde noch ausklingen lassen.
Hans Deflorin
Montag 10. Februar 2025
Der Schneepflug lärmt und räumt zu sehr früher Stunde, wieder hat es über Nacht geschneit. Valchava ist blitzblank geräumt als wir nach dem letzten, reichlichen Zmorgenbuffet mit dem Postauto nach Tschierv fahren. Heute ist Plan B angesagt. Eigentlich wollte Hamy mit uns zur Alp Sadra aufsteigen, 400 Höhenmeter spuren wegen dem Neuschnee wäre nötig, zu schweisstreibend für den letzten Tag. Stattdessen laufen und geniessen wir die bequeme Route von Tschierv nach Fuldera und später auf dem Senda da l'Uors nach Valchava. Eine Gruppe hat abgekürzt und sitzt schon im Restaurant beim Jassen. Dabei war die letzte Strecke das « Tüpfli auf dem i », schönster Sonnenschein und prächtige Sicht auf die verschneite Bergwelt. Genuss pur.
Mit der Rückfahrt über den Ofenpass haben wir uns so langsam vom Schnee verabschiedet und sind gut und mit vielen Pendlern wieder im grünen Wädi angekommen.
Ein riesengrosser Dank an Hamy für die so sorgfältige Planung und Durchführung der beglückenden Schneeschuhtage 2025 im Münstertal.
Liselotte Pouly