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Schauenberg via Tüfelschilen (W/B/T2) Trudi Gasser

Tourengruppe/-Typ Senioren, Tourengruppen-Parent, Wandern (T1-T3)
Startdatum 2024-06-12
Enddatum 2024-06-12
Anmeldeschluss 2024-06-09
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Beschreibung

12.6.2024 [Mi] Max. 12 Teilnehmer
OHNE Kaffee/Gipfeli starten wir in Kollbrunn. In Winterthur haben wir einen längeren Aufenthalt und können uns dort bei Bedarf verpflegen.
Wädenwil ab 07.23, Winterthur ab 08.43, Kollbrunn an 08.56.
Der kurzweilige Wanderweg führt über Wiesen und Wälder, durch mystische Tobel und zu den eindrücklichen Tüfelschilen. Vom Schauenberg ist die Sicht über das Zürioberland herrlich, man blickt bereits hinab ins malerische Städtli Elgg, Ziel der Wanderung. Auf dem Bolstergrat-Weg hat es sehr viele Wurzeln, da ist vor allem bei Nässe Vorsicht geboten.
Heimreise via Elgg um 15.04 oder 15.34, Wädenswil an 16.37 oder 17.00
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Tourenbericht

Teilnehmer:innen
Liselotte Pouly, Agnes Isenschmid, Marianne Engeli
Verhältnisse
Sonnig mit Wolken

Bei strahlendem Sonnenschein (wer hätte das gedacht) starten wir vier Frauen unsere Wanderung in Kollbrunn. Den sehr schönen Bolsterngrat, dessen Weg fast nur aus Wurzeln besteht und durch den Regen in den vergangen Tagen sehr glitschig ist, lassen wir aus und nehmen stattdessen den Bentelbachweg unter die Füsse. Bei den Tüfelschilen (eine der wenigen noch natürlich belassenen Quelle im Schweizer Mittelland) bestaunen wir den ehemaligen Tuff-Steinbruch, der seit der Stilllegung mit Moos überwachsen ist und uns nach dieser regenreichen Zeit mit einem kleiner Wasserfall beglückt. Treppaufwärts geht es weiter. Wir folgen dem Züri Oberland-Höhenweg über Wiesen und Wälder hinauf zum Schauenberg, dem höchsten Punkt unserer Wanderung. Heute sind nur noch Mauerreste vorhanden. Die Burg wurde schon 1344 zerstört. Die Anstrengung wird mit einem wunderbaren Rundblick ins Zürcher Oberland und auf Elgg, Ziel unserer Wanderung, belohnt. Hier machen wir Picknickpause. Beim Abstieg kommen wir an einem wunderschönen Feld vorbei, das fast nur aus Kornblumen und Mohn besteht. Im Restaurant Guhwil-Mühle kehren wir zu einem wohlverdienten Kaffee ein. Weiter geht’s durch das romantische Fahrenbachtobel mit Wasserfällen und vielen kleinen Brücken bergab. Wir hatten Glück, da das Tobel wegen eines Erdrusches bis am 1. Juni gesperrt war. Der Wanderweg führt uns direkt zur Bahn in Elgg welche uns wohlbehalten wieder nach Hause bringt. Die 16 km und ca. 660 Höhenmeter haben alle problemlos geschafft. Danke liebe Kolleginnen, es war ein sehr schöner Tag mit euch.

Berichterstatter:in
Trudi Gasser, Fotos Marianne Engeli, Trudi Gasser