| Tourengruppe/-Typ | Alpinwandern (T4-T6), Klettersteigtour, Sektion, Tourengruppen-Parent |
| Startdatum | 2024-08-23 |
| Enddatum | 2024-08-24 |
| Anmeldeschluss | 2024-06-30 |
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| Beschreibung | 23.8.2024 – 24.8.2024 [Fr-Sa] Anreise mit öV via Bellinzona nach Monte Carasso und mit der Seilbahn nach Mornera. In rund einer halben Stunde zum Klettersteig. Die via ferrata dei tre Signori ist ein Sportklettersteig mit vielen Eisenbügeln. Wir werden die einfachere Route (K3) machen und über die Verbindungsroute zum Ausstieg gelangen. Von dort steigen wir zur Capanna Albagno auf, wo wir übernachten werden. Von der Hütte aus besteigen wir am Nachmittag noch den Gaggio 2267m. (1 1/4 Std.).
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Die Reise mit dem Zug in den Tessin verlief problemlos, doch bei der Seilbahn in Monte Carasso stockte das Weiterkommen plötzlich. Wir hatten zwar ohne Probleme online vier Plätze reserviert und vier Einfachbillete gekauft. Als wir einsteigen wollten, wurden wir aber nach unserem Gleitschirm gefragt. Es stellte sich heraus, dass nur Gleitschirmfliegerinnen und -flieger ein Einfachticket haben dürfen. Alle andern müssen ein Retourticket kaufen, unabhängig davon, ob sie es überhaupt benötigen. Alles reden half nichts und so lösten wir nach, um nach Mornera hochzufahren. Von dort aus war es dann eine halbe Stunde bis zum Beginn des Klettersteigs. Die Ferrata dei tre Signori ist ein gut abgesicherter Klettersteig, der die steilen Wände mit Metallbügeln überbrückt. Dazwischen sind im guten Fels immer wieder auch gute Tritte vorhanden. Die Ferrata braucht an einigen Stellen etwas Kraft, um sich am überhängenden Fels oder einer Kletterpassage hochzuziehen. Alle meisterten die drei Teile der Ferrate gut und nach etwas über drei Stunden einschliesslich einer Mittagsrast waren wir am Ausstieg. Von dort war es noch eine halbe Stunde bis zur Capanna Albagno. Dort wurden wir als einzige Übernachtungsgäste vom Hüttenwartehepaar herzlich empfangen. Das Wetter war perfekt, um auf der sonnigen Terrasse zu verweilen und so verschoben wir den Aufstieg zum Gaggio auf den nächsten Tag. Der erste Tag schloss mit einem wirklich ausgezeichneten Abendessen und einem Jass, bei dem sich die einen über den Sieg freuten und die anderen monierten, der Sieg sei nicht «erjasst» sondern nur mit Weisen erzielt worden.
Am zweiten Tag beschlossen wir, unsere Gelenke zu schonen und auf den geplanten Abstieg mit 2000 Höhenmetern zu verzichten. So ging es nach dem Morgenessen auf den Gaggio und wieder zurück zur Hütte. Dann stiegen wir nach Mornera ab und fuhren mit unserem Retourbillett bis zur Mittelstation Curzütt, wo wir den Weg zum Ponte Tibetano nahmen und bis nach Sementina abstiegen. Ein Glace in einer Gelateria in Bellinzona durfte nicht fehlen, bevor wir wieder die Heimreise mit dem Zug antraten. Einziger Wermutstropfen für die einen: Es gelang nicht, in Bellinzona Jasskarten zu kaufen für eine Revanchepartie im Zug für den verlorenen Jass, aber dafür gibt es ja auch noch zukünftige Sektionstouren.
Ein herzlicher Dank an die drei Teilnehmenden dieser sehr gelungenen Sektionstour.