| Tourengruppe/-Typ | Sektion, Senioren, Tourengruppen-Parent, Wandern (T1-T3) |
| Startdatum | 2024-05-15 |
| Enddatum | 2024-05-15 |
| Anmeldeschluss | 2024-05-06 |
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| Beschreibung | 15.5.2024 [Mi] Das Wannenstöckli ist einer der weniger bekannten Berge im Wägital. Trotz seiner verhältnismässig geringen Höhe bietet es herrliche Ausblicke auf den Fluebrig, die Silberen und das acht Kilometer lange Glärnischmassiv.
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Auf wilden Pfaden auf den Uetliberg
Die geplante Tour auf das Wannenstöckli musste wegen Schnees abgesagt werden. Sie wurde durch eine sehr gut rekognoszierte Wanderung auf den Uetliberg, den Hausberg der Zürcher, ersetzt.
Nach der Anreise mit dem öV starteten wir mit unserer Wanderung bei leichtem Nieselregen in Zürich Friensenberg; nach einem kurzen Anlaufen bis zum Waldrand erläuterte Katrin uns Teilnehmern Details zum Routenverlauf.
Wir tauchten ein in den grossen Wald und nahmen den anspruchsvollen und spannenden Wanderweg via Teehüsli Fallätschen in Angriff, wo wir einen gemütliche Znünihalt einlegten (das urgemütliche Teehüsli ist nur sonntags geöffnet). Von dort hatten wir sehr guten Blick auf den Erosionskessel Fallätschen - und erwarteten mit Spannung den Einstieg in die steile Wand.
Dieser Abschnitt ist sehr anspruchsvoll, wenn Nässe das Begehen des teilweise rutschigen und zum Teil schwach erkennbaren Trampelpfads erschweren (Schwierigkeit T4). Die aktuellen Verhältnisse waren passabel, wir alle motiviert, die Herausforderung anzunehmen. Der Pfad führte uns in stetigem auf und ab, mal durch steinig-sandige Runsen, dann wieder nah an Sandsteinfelsen vorbei, hinüber zur Glecksteinhütte (ca. 400m). Der Weg war streckenweise ausgesetzt, aber dank der Vegetation nicht beängstigend. Am Ende der Querung kletterten wir die 14 Tritte einer Eisenleiter hoch, um danach - teilweise auf allen Vieren - auf der grasbewachsenen und von Büschen durchsetzten Rippe die letzten 50Hm zu überwinden. Oben auf dem Grat kamen wir zu einem gemütlichen Picknickplatz, von dem wir einen fantastischen Blick auf die Stadt und den Zürichsee geniessen konnten und unsere Mittagspause verbrachten.
Nach dieser wohlverdienten Rast erreichten wir nach wenigen Minuten den Planetenweg, den wir aber schnell wieder gegen Trampelpfade tauschten, welche uns schliesslich zum Endziel Bahnstation Uetliberg führte. Dort warteten wir im Restaurant mit interessanten Gesprächen auf den Zug.